In der sechsten Runde der Liga II setzte sich AS Afumeni mit 1:2 bei Koncordia durch. Die Gäste lagen nach elf Minuten bereits in Führung, als M. Sanogo für Koncordia den ersten Treffer erzielte. Interessant wird es dann in der zweiten Halbzeit, als AS Afumeni die Kontrolle übernahm und zwei weitere Tore erzielte.
Der Ausgleich fiel in der 69. Minute durch D. Falcusan. Wenig später, in der 77. Minute, verwandelte V. Ghinet einen Elfmeter zum 1:2. Und dann kam die rote Karte: C. McCarthy erhielt in der 80. Minute die Platzverweisung für die Gäste. Nebenbei sei erwähnt, dass Koncordia trotz der Niederlage die Ballbesitzquote mit 56 Prozent für sich entschied.
Die Statistik zeigt ein Paradebeispiel dafür, wie ein Spiel entscheiden kann. Koncordia brachte es auf 120 Angriffe und 7 Trefferversuche, während AS Afumeni mit 97 Angriffen und 8 Schüssen auskam. Und dann zeigt sich: Drei Schüsse ins Tor genügten den Gästen, zwei verwertete sie. Die Gastgeber hatten drei Trefferversuche ins Ziel, nutzten nur einen.
In der Tabelle bleibt die Situation unverändert. Koncordia liegt weiterhin auf dem sechsten Platz mit zwölf Punkten aus vier Siegen und zwei Niederlagen. AS Afumeni bleibt auf dem achten Rang mit zehn Punkten aus drei Siegen, einem Unentschieden und zwei Niederlagen. Interessant wird es in den kommenden Runden, wenn die punktgleiche Distanz von zwei Zählern nicht mehr so groß ist.
Die jüngere Entwicklung der beiden Teams spricht für unterschiedliche Kurse. Koncordia verlor zuletzt bei Politehnica Timișoara mit 1:5, während AS Afumeni dort mit 0:1 scheiterte. Die Gäste gewannen aber gegen Unirea Slobozia mit 2:1 und zeigten damit Resilienz. Und dann zeigt sich: Manchmal entscheidet nicht die Anzahl der Angriffe, sondern die Effizienz in den entscheidenden Momenten.