Palace setzt sich klar durch
Crystal Palace und Middlesbrough trafen am Dienstag im Ligapokal aufeinander. Das Spiel endete 3:0 für die Gastgeber von Selhurst Park. «Und dann» wurde deutlich, dass der Unterschied zwischen den Teams nicht nur in der Tabelle lag. Die Gäste hatten mehr Ballbesitz, die Hausherren mehr Effektivität.
Die erste Entscheidung fiel in der 37. Minute. Jörgen Strand Larsen nutzte eine Gelegenheit und brachte sein Team in Führung. «Nebenbei» erwähnenswert: Middlesbrough hatte bis dahin mehr Angriffe gezählt, doch die Szenen hinter dem Ball blieben unsichtbar. Der Platz war schwer, das Spiel nicht flüssig.
Fünf Minuten vor der Halbzeit verstummte die Hoffnung auf ein Remis. Strand Larsen erzielte seinen zweiten Treffer in der 53. Minute. Sam Byram wurde zuvor in der 45. Minute ausgewechselt, doch das änderte nichts an der Dynamik. «Interessant wird es», wenn man sieht, wie eine Mannschaft auf solche Momente reagiert.
Daichi Kamada sicherte das Ergebnis in der 72. Minute. Bis dahin hatte Palace bereits drei Spieler ausgetauscht, Middlesbrough zwei. Die Roten Karten blieben aus, zwei Gelbe zeugten von der physischen Auseinandersetzung. Axel Disasi und Yeremy Pino kamen für Palace, während Tommy Conway und David Strelec für die Gäste aufs Feld gingen.
Die Statistiken erzählen eine andere Geschichte als der Spielverlauf. Middlesbrough kontrollierte 59 Prozent der Ballbesitzzeit, Palace 41. Doch die Gäste schossen sechsmal daneben, während Palace fünfmal ins Tor kam. Die erwarteten Tore lagen bei 1,26 für Palace und 1,03 für Middlesbrough — Zahlen, die die Realisierung widerspiegeln.
Das Ergebnis bedeutet für Palace den Einzug in die nächste Runde des Wettbewerbs. Für Middlesbrough bleibt die Enttäuschung nach fünf Spielen ohne Niederlage in der Liga. «Ein Fehler entscheidet», sagt man oft, doch hier war es die Konsequenz im entscheidenden Moment. Die Gäste fanden kein Mittel gegen die haushohe Organisation.