Dunaw Russe und Lokomotiw Sofia spielten am Sonntag in der siebten Runde der Ersten Liga 2:2. Das Spiel endete auf dem Stadion Gradski, wo die Gastgeber nach zwei Toren in der ersten Halbzeit den Vorsprung nicht verteidigen konnten. Die Gäste glichen in der zweiten Hälfte aus, und so blieben beide Mannschaften mit je zwei Punkten über dem Abstieg.
Die entscheidenden Momente
Interessant wird es, wenn man die Reihenfolge der Treffer betrachtet. Apostolov traf in der 40. Minute für Dunaw, dann folgte das Elfmeter von Minchev in der 51. Minute. Valino glich in der 64. Minute aus, und Caruzo gab den Gästen in der 69. Minute die Führung. Nebenbei fiel auf, dass die Gastgeber den Rückstand nicht lange hinnehmen wollten.
Der Elfmeter war ein Wendepunkt. Minchev nutzte den Standard, und Dunaw war wieder im Spiel. Lokomotiw Sofia hatte den Ball, aber die Chancen gingen verloren. Und dann kam die Antwort der Gäste. Caruzo sorgte für die Führung, und plötzlich sah alles nach einem Sieg aus.
Zahlen und Fakten
Die Statistik zeigt ein Bild, das nicht ganz zur Tabelle passt. Lokomotiw Sofia hatte 56 Prozent Ballbesitz und 112 Angriffe, Dunaw kam auf 44 Prozent und 91 Angriffe. Die Gäste schossen achtmal neben das Tor, die Gastgeber nur zweimal. Und doch stand es 2:2.
Die Schüsse auf das Tor verteilen sich anders. Dunaw traf achtmal ins Ziel, Lokomotiw Sofia nur fünfmal. Das zeigt, dass Qualität vor Quantität geht. Viele Angriffe nützen wenig, wenn die Umsetzung fehlt. Und dann kam die Bestrafung.
Was bedeutet das Ergebnis?
Dunaw Russe liegt nach dem Unentschieden auf dem zwölften Platz mit drei Punkten nach sechs Spielen. Lokomotiw Sofia bleibt auf dem vierzehnten Platz mit zwei Punkten nach fünf Spielen. Beide Mannschaften haben noch viel zu tun.
Die Gastgeber verloren bisher fünf von sechs Spielen, die Gäste drei von fünf. Das Unentschieden ist ein Anfang, aber kein Grund zur Entwarnung. Die Tabelle sagt wenig aus, solange so wenig gespielt wurde. Was zählt, sind die nächsten Partien.