Am Sonntag spielte Dynamo Kiew gegen LNZ Tscherkassy in der ukrainischen Premjer-Liha. Das Spiel endete 0:0. Die Gastgeber hatten den Großteil der Ballkontrolle, doch das Ergebnis blieb unentschieden.
Erst in der fünfzehnten Minute fiel eine Gelbe Karte, T. Kedzora bekam sie. Gegen Ende der ersten Halbzeit sah A. Dajko die zweite Verwarnung. Dann fing sich Dynamo Kiew einen Wegwechsel: Y. Tverdokhlib wurde in der vierzigsten Minute ausgewechselt, und dann kam die Pause.
Interessant wird es in der zweiten Halbzeit. In der fünfundfünfzigsten Minute prüfte VAR das Tor von M. Ponomarenko und hob es wegen Abseits auf. Der Schiedsrichter entschied anders als der Zuschauer am Bildschirm. Nebenbei notiert: Dynamo hatte mehr Angriffe und mehr Ecken, LNZ reagierte auf den Druck.
In der siebzigsten Minute wurden drei Spieler gebracht. O. Sych und V. Kabaev für Dynamo, A. Yarmolenko und V. Rubchynskyi ebenfalls. In der achtundachtzigsten Minute kam der letzte Wechsel für LNZ. A. Yakubu betrat das Feld, und dann war Schluss.
Die Zahlen zeigen die Überlegenheit der Gastgeber: 87 Angriffe gegen 55, 7 Ecken zu 3. Dynamo Kiew kontrollierte 80 Prozent der Ballbesitzzeit. Vier Schüsse ins Tor, sechs daneben. LNZ hielt die Abwehr, doch die Chancen blieben selten.
Dynamo Kiew liegt auf dem sechsten Platz mit sieben Punkten nach vier Spielen. LNZ Tscherkassy ist Elfte mit fünf Punkten aus fünf Begegnungen. Das Unentschieden ändert nichts an der Reihenfolge.
Wir hatten eine Heimniederlage erwartet, die Prognose lag bei 37 Prozent Sicherheit. Sie traf nicht. Der Grund war nicht die Qualität der Gastgeber, sondern die Präzision der Verteidigung. LNZ hatte nicht viel Ball, aber genug Zeit, um den Ball weg zu schieben.