Dzikie Warszawa — Breogán 113:110. Am Freitagabend, den 19. September 2026, endete das Spiel in der Champions League knapp für die Gastgeber. Die Statistik zeigt, dass sich beide Teams in vielen Bereichen die Waage hielten: 38 Treffer aus dem Feld, 30 Rebounds, neun Steals und jeweils zwei Blocks. Interessant wird es bei den Dreierwürfen. Warszawa traf 19 von 37 Versuchen, Breogán nur 12 von 26. Das war der entscheidende Unterschied.
Die Freiwürfe liefen andersrum. Breogán war von der Linie sicherer: 22 von 29, Warszawa 18 von 24. Die Assists verteilten sich fast gleichmäßig, 24 gegen 25. Nebenbei fiel die Foulsituation auf. Breogán kam auf 25 persönliche Fouls, Warszawa auf 23. Die Gastgeber hatten mehr Ballverluste, 14 gegen 13. Zugriffe auf den Ball waren identisch. Der Sieg kam also nicht durch Defensive.
Wer die vergangenen Spiele betrachtet, sieht zwei Teams in unterschiedlichen Phasen. Warszawa hatte in der laufenden Saison bereits drei Siege geholt: 102:95 gegen Wef Riga, 116:99 gegen Opava und im Sommer 92:78 gegen Ark Gdynia. Ein Unentschieden gab es nicht. Breogán startete ebenfalls stark: 105:84 gegen Manchester Giants, 126:80 gegen Rilske Sportisti Samokov. Und dann steht da: 113:110. Ein Punkt mehr als nötig.
Was die Tabelle betrifft, ist Vorsicht geboten. Die Saison hat gerade erst begonnen, und ohne weitere Spiele lässt sich daraus wenig lesen. Ein Sieg nach dreistelligem Ergebnis ist ein Signal, aber kein Versprechen. Die Formkurve zeigt bei beiden Seiten Aufwärtsbewegung, Warszawa mit durchgängigen Siegen, Breogán mit einer Mischung aus klaren und knappen Ergebnissen.
Insgesamt bleibt: Drei Punkte Unterschied, eine Partie, die über Würfe jenseits der Dreierlinie entschieden wurde. Beide Teams standen auf Augenhöhe, doch die Effizienz unter dem Korb und die Trefferquote von außen haben den Ausschlag gegeben. Die Szene ging in die Überprüfung, wenn man so will — nicht durch VAR, sondern durch die Zahlen, die am Ende blieben.