Eindhoven und Emmen: Ein Spiel mit drei Wendepunkten
Im siebten Spieltag der Eerste Divisie trafen die Gastgeber aus Eindhoven auf Emmen. Das Spiel endete 3:1, und der Ausgang war nicht allein der besseren Quote geschuldet. Interessant wird es, wenn man die Reihenfolge der Tore betrachtet.
Rayan Buifrahi brachte Eindhoven in der 39. Minute in Führung. Emmen reagierte mit zwei Auswechslungen zur Halbzeit: Freddy Quispel und Luca Denk kamen herein. In der 53. Minute glich Jack Cooper Love aus. Die Gäste hatten mehr Ballbesitz, 58 Prozent, und mehr Angriffe, 162, doch die Chancen blieben aus.
Dann kam der Moment, der das Spiel drehte. In der 58. Minute sah Joshua Mukeh die rote Karte. Nebenbei fiel auf, dass Emmen danach mehr Ballverluste hinnehmen musste, 99 gegen 89. Kevin van Veen nutzte die Überzahl und traf bereits in der 59. Minute. Die Gäste kamen nicht mehr hinter die Defensive, die 36 Clearances sprachen für sich.
Antonio Bazdaric entschied das Spiel in der 90. Minute und drei Sekunden. Emmen spielte fast eine Viertelstunde mit zehn Mann, und die Statistik zeigt es: vier Schüsse aufs Tor, keiner daneben, aber keine große Chance. Eindhoven hatte vier Schüsse aufs Tor, vier daneben, ebenfalls null Chancen. Beide Teams schossen, aber keiner traf den entscheidenden Punkt.
Die Zahlen allein erzählen nicht alles. Eindhoven verlor bisher drei von sechs Spielen, Emmen zwei. Der Abstand in der Tabelle blieb nach diesem Spiel bestehen, zwölf zu sieben Punkten. Emmen steht weiterhin auf dem fünften Platz, Eindhoven auf dem vierzehnten. Was sich änderte, war nicht die Position, sondern die Art, wie das Spiel endete.