Forest Green empfing Boston United in der National League, und die Gäste gewannen mit 1:3. Der Sieg kam am Ende nicht überraschend, wenn man den Spielverlauf betrachtet. Interessant wird es, wie die Begegnung zustande kam — drei Tore in der ersten Halbzeit, ein Elfmeter, und dann der Abschluss durch Wheeldon.
Es begann schnell. In der ersten Minute erzielte T. Cursons für Boston United die Führung, und drei Minuten später verdoppelte J. Clarke den Vorsprung. Nebenbei fiel auf, dass Forest Green in diesen Momenten nicht zusammenhielt. In der zweiten Halbzeit kam dann der Elfmeter, wiederum von Cursons in der 52. Minute. Das war der Moment, wo die Partie eigentlich entschieden war.
Was die Statistik zeigt, passt zu dem Bild. Forest Green hatte 54 Prozent Ballbesitz und 64 Angriffe, aber nur fünf Tore auf Ziel. Boston United kam mit 46 Prozent possession auf sechs Ecken und 69 Angriffe, aber fünfmal traf es ins Tor. Viele Schüsse, wenig Tore — das war der Unterschied. Die Gastgeber drückten, die Gäste nutzten.
Die roten Karten blieben aus, aber die gelben Karten häuften sich. In der 39. Minute sah G. Kircough die erste Karte, dann kamen Holohan, Etaluku und Mabete hinzu. Eine gelbe Karte ohne Namen wurde in der 82. Minute verhängt. Die Disziplin war nicht das Problem — die Effizienz schon.
Was bedeutet das jetzt? Forest Green liegt mit 13 Punkten auf dem 13. Platz, Boston United mit 11 Punkten auf dem 15. Platz. Beide Teams haben neun Spiele absolviert. Der Sieg beendet eine Negativserie für die Gäste — sie hatten zuletzt nur 1:1 und 1:3 gegen Walston gesehen. Die Gastgeber beendeten die Negativserie nicht, wie wir es gesehen hatten.
Wir hatten auf einen Heimsieg gesetzt, mit 47 Prozent Sicherheit. Der Matchplan ging anders. Boston United war chancenlos in der Defensive, aber effektiv in der Umstellung. Drei Tore in 52 Minuten — das lässt sich nicht durch Ballbesitz erklären.