Germinał de Rason und San-Martin Mendoza trennten sich am Sonntag im Torneo Federal A mit einem 0:0. Das Spiel im Losers-Stage-5 endete ohne Treffer, aber mit genug Konflikten für eine lange Analyse. «Interessant wird es», dachte man bei der Tabelle, als beide Teams ihre Punkte verteidigten.
Die erste Hälfte verlief ruhig, bis in der 37. Minute eine Gelbe Karte fiel. «Und dann» änderte sich die Stimmung, wenn auch nicht das Ergebnis. Beide Seiten zogen sich zurück, die Chancen blieben spärlich, die Angriffe zählten sich in die Hunderte, doch die Tore blieben aus.
In der 76. Minute sah E. Santilli die Rote Karte. «Nebenbei» fiel auf, dass die Gastgeber daraufhin ihre Substitutionen vornahmen. F. Saucedo kam in der 82. Minute, R. Herensperger in der 88. Minute. In der Nachspielzeit kamen J. Leon und L. Mas sowie N. Bernabe ins Spiel. «Seit fünf Spielen ungeschlagen» könnten die Gäste nun sagen.
Die Statistik zeigt ein ausgeglichenes Bild. Beide Teams hatten fünfzig Prozent Ballbesitz, die Gastgeber mit 113 Angriffen nur geringfügig mehr als die 110 der Gäste. Drei Schüsse aufs Tor von Germinał, null von San-Martin Mendoza. «Ein Derby mit eigener Rechnung», falls man es so nennen wollte, obwohl es keines war.
Die Tabelle änderte sich minimal. San-Martin Mendoza bleibt mit elf Punkten aus sechs Spielen an der Spitze, Germinał de Rason mit neun Punkten auf Platz vier. «Die Szene ging in die Überprüfung», aber nichts wurde geändert. Beide Teams reisen nicht als Statisten an, das sah man auch heute wieder.