Gloria Bistrița – Metalul Buzău: Ein Finale jenseits der Normalzeit
Am 19. August 2026 bestritten Gloria Bistrița und Metalul Buzău das Finale des rumänischen Pokals. Nach 120 Minuten stand es 0:0, und im Elfmeterschießen setzte sich die Heimmannschaft durch. Die Partie endete mit einem Sieg für Gloria Bistrița.
Im Elfmeterschießen zeigten sich die Unterschiede. In der ersten Runde traf der Schütze von Gloria Bistrița, während der Versuch von Metalul Buzău fehlging. Und dann ging es weiter: Gloria traf erneut, Metalul vergab. Interessant wird es bei den folgenden Versuchen, als beide Mannschaften ihre Elfmeter verwandelten. Doch in der dritten und vierten Runde fehlte Metalul Buzău erneut, während Gloria Bistrița konsequent traf. Ein Fehler entscheidet hier oft mehr als die Technik.
Die Statistiken zeigen ein Spiel mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Gloria Bistrița hatte mit 121 Angriffen die Initiative, während Metalul Buzău mit 108 Angriffen versuchten, auf der Gegenseite aktiv zu werden. Der Ball lag bei den Heimmannschaft häufiger, 56 Prozent gegenüber 44 Prozent. Ungewöhnlich war die Verteilung der Abschlüsse: Gloria Bistrița hatte nur einen Treffer aufs Tor, Metalul Buzău sechs.
Nebenbei fiel die Anzahl der gelben Karten – zwei für die Heimmannschaft, drei für die Gäste. Beide Mannschaften leisteten sich zu viele Fouls, was die Partie unterbrach. Corners kamen nur selten zustande: vier für Gloria Bistrița, zwei für Metalul Buzău.
Das Ergebnis bedeutet für Gloria Bistrița den Pokalsieg. Die Mannschaft, die in den letzten Spielen unter anderem gegen Constanța und SCM Zalău angetreten war, krönte ihre Saison mit dem Triumph. Metalul Buzău, das zuvor gegen Dinamo Bukarest und Baia Mare siegreich war, musste sich geschlagen geben. Ein Finale, das erst in der Verlängerung seine Entscheidung fand.