Hammarby traf am Mittwochabend auf die Glasgow Rangers in der ersten Qualifikationsrunde der UEFA Women's Champions League. Die schwedische Mannschaft gewann mit 2:0 und sicherte sich den Einzug ins nächste Qualifikationslevel. Das Spiel endete am 23. September 2026 in Stockholm.
Die Partie begann mit einer klaren Vorstellung der Gastgeberinnen. In der 29. Minute erzielte Elin Sorum Ahgren das erste Tor. Sie nutzte eine Lücke im defensiven Verbund der Rangers und legte den Grundstein für den weiteren Verlauf. Und dann war klar, dass die Gastgeberinnen den Rhythmus bestimmten.
Die Rangers versuchten, über ihre Stürmerinnen ins Spiel zu kommen, blieben aber weitgehend wirkungslos. Nicola Docherty erhielt in der 61. Minute eine gelbe Karte, kurz darauf folgte ein weiteres Verwarnung gegen eine unbekannte Spielerin. Jodi Mcleary musste in der 80. Minute ebenfalls die Karte in Empfang nehmen. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie die Rangers den Druck zu verkraften versuchten.
Erst in der 87. Minute fiel das zweite Tor. Fanny Peterson erhöhte auf 2:0 und beendete damit jegliche Hoffnung auf ein Comeback. Bis dahin hatten die Rangers kaum eine Chance geschaffen. Nebenbei fiel auf, dass die Auswechslungen bei beiden Mannschaften eher der Taktik dienten als der Offensive.
Die Statistiken bestätigten die Dominanz der Gastgeberinnen. Hammarby behielt mit 65 Prozent den Ball, während die Rangers nur auf 35 Prozent kamen. Mit neun Schüssen außerhalb des Tores und fünf ins Ziel zeigten die Schwedinnen ihre Effizienz. Die Rangers hingegen begingen sich zu viele Fouls und kamen auf nur einen Schuss aufs Tor.
Das Ergebnis bedeutet für Hammarby den sicheren Durchmarsch in der Qualifikation. Für die Rangers war es ein Tag ohne Belohnung, obwohl sie seit acht Spielen ungeschlagen waren. Und dann bleibt festzuhalten: In dieser Runde zählte nur, wer die wenigen Momente nutzte.