Am Freitagabend trafen Haupel Tel Aviv und Haupel Be'er Scheva im Ligapokal aufeinander. Das Spiel endete mit 85 zu 67 für die Heimmannschaft. Interessant wird es, wenn man auf den entscheidenden Unterschied schaut.
Zwölf Minuten lang war die Partie ausgeglichen. Und dann kam die Phase, in der Haupel Tel Aviv die Dreierlinie öffnete. Zehn Treffer von jenseits der Dreipunktelinie standen drei für die Gäste gegenüber. Nebenbei fiel auf: die Heimmannschaft verteilte die Bälle besser mit zwanzig Assists gegenüber fünfzehn.
Wir hatten vorhergesagt, dass die Heimmannschaft gewinnt. Die Sechsundsechzigprozentige Sicherheit traf zu. Es war nicht die Überraschung, aber die Art und Weise, wie es passierte, bestätigte die Erwartung. Haupel Tel Aviv liess nichts anbrennen, als es darauf ankam.
Die Statistiken zeigen ein klares Bild. Haupel Tel Aviv erzielte sechzig Sieben von einundsechzig Versuchen, Haupel Be'er Scheva sechsundfünfzig von einundsechzig. Aber die Dreierlinie entschied alles. Zehn von neunundzwanzig versus drei von vierundzwanzig. Das ist kein Zufall, das ist Taktik.
Haupel Tel Aviv steht nun an der Spitze der Tabelle. Zwei Spiele, zwei Siege. Haupel Be'er Scheva bleibt auf dem zweiten Platz mit einem Sieg und zwei Niederlagen in drei Partien. Der Abstand von zwei Punkten wird sich bald ändern.
Die Heimmannschaft hat den vierten Erfolg in Folge eingeläutet, wenn man die Vorjahre mitzählt. Bei diesem Spieltempo ist kein Wert mehr drin für die Gäste, die in der Dreierlinie so passiv blieben. Der Sieg ist verdient, aber die Art und Weise, wie er zustande kam, zeigt, wo die Unterschiede liegen.