Holbæk hat BMS Herlev in der Basketligan mit 80:77 besiegt. Der Sieg kam am Ende, interessant wird es, wenn man die Statistiken nebeneinanderlegt. Beide Teams warfen je 29 Dreier, beide erzielten 14 Assists, beide blöckten zwei Würfe. Die Differenz lag woanders.
Holbæk traf von der Dreipunktlinie zehnmal, Herlev neun. Beide Teams verwandelten zehn Freiwürfe, doch Herlev brauchte dafür 22 Versuche statt 17. Das ist der Punkt, der den Unterschied machte. Extra-Würfe, die nicht nötig gewesen wären, wenn die Defensive besser gestanden hätte.
Auf den Rebounds war Holbæk klar überlegen: 47 zu 35. Elf offensive Rebounds gegen sieben. Das bedeutete, dass Herlev nach verpassten Würfen weniger Chancen auf Folgethrows bekam. Nebenbei fiel auf: Holbæk beging 19 Fouls, Herlev nur 16. Die Strafwürfe kamen daher von der anderen Seite.
Turnovers lagen bei Holbæk bei 21, bei Herlev bei 16. Das Team aus der Heimat vergab mehr Ballbesitz, holte ihn aber durch die Rebounds zurück ins Spiel. Wer den Ball nicht behielt, brauchte mehr Versuche. Wer mehr Versuche brauchte, brauchte mehr Freiwürfe.
Das Ergebnis ändert nichts an der Tabelle. Holbæk steht auf dem 10. Platz, 22 Spiele, 3 Siege. Die Tabelle sagt hier wenig aus, denn beide Teams haben eine ähnliche Bilanz. Was zählt, ist der Moment: Drei Punkte, die über den Ausgang entschieden haben.