Im Federalen Turnier A, Winners Stage – 9, besiegte Cipolletti Huvendentud Antoniana mit 2:0. Die Gäste aus der Spitzengruppe zeigten, was den Unterschied macht: weniger Ballbesitz, aber mehr Treffsicherheit. Nebenbei brachen die Gastgeber nach dem roten Karte ein, was dem Spiel eine unerwartete Wendung gab.
Andrés Almiron stellte mit seinem Tor in der 18. Minute den Grundton des Abends ein. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie Cipolletti dieses Ergebnis verteidigte. Huvendentud kontrollierte mit 53 Prozent den Ball, doch nur ein Schuss traf das Tor. Die Gäste konterten effizient: acht Treffer aufs Ziel bei einem Gegentreffer.
Martín Peralta erhöhte in der 40. Minute, bevor die Halbzeitpause nahte. Ein gelber Pfiff für Facundo Fernandez in der 31. Minute deutete bereits auf die Spannungen hin, die später eskalierten. Huvendentud wartet seit Wochen auf einen Sieg – die letzten fünf Spiele brachten nur ein Unentschieden und vier Niederlagen.
Die Folgezeit wurde turbulent. In der 73. Minute sah Rodrigo Matias Vicedo die rote Karte, nachdem er bereits in der 72. Minute verwarnt worden war. Die Gastgeber stellten um, doch der Rückstand war zu groß. Cipolletti nutzte die Überzahl nicht aggressiv, sondern sicherte ab.
Statistisch betrachtet war das Spiel unausgewogen. Huvendentud legte 9 Ecken auf, Cipolletti nur eine. Doch die Qualität der Chancen sprach eine andere Sprache. Die Gäste verloren weniger Bälle und begingen weniger Fouls – 15 gegenüber 9.
Der Sieg vertieft die Tabellenführung von Cipolletti auf 15 Punkte nach 8 Spielen. Huvendentud bleibt mit 2 Punkten auf dem 9. Platz – ohne Sieg in der gesamten Saison. Der Vorhersage, die den Heimerfolg mit 38 Prozent Wahrscheinlichkeit einräumte, geschah kein Gefallen. Das Spiel entschied sich in den Momenten, in denen Cipolletti konsequent blieb.