Am Freitagabend trafen KI Klaksvik und Skala IF aufeinander, im Rahmen der 23. Runde der Meystaradeildin. Das Spiel endete 2:2. Wir hatten die Gastgeber favorisiert, die Wette ging nicht auf. Und dann zeigte sich, warum solche Spiele nicht vorhersehbar sind.
Die erste Minute, die zählt, ist die 27. S. Olavsson Gaard brachte Klaksvik in Führung. Zwei Minuten später glich A. Frederiksberg aus. Die Partie entwickelte sich rasch. In der 37. Minute ging Klaksvik wieder vor, J. Danielsen traf. Nebenbei fiel auf, wie schnell Skala reagierte.
Interessant wird es in der zweiten Halbzeit. M. Effiom verwandelte in der 61. Minute zum Ausgleich. Jenseits des Tores wechselten die Gastgeber Olavsson Gaard aus der Anfangself in der 62. Minute. Skala reagierte in der 66. Minute mit D. Reynheim. Die Gastgeber brachten in der 72. Minute sowohl H. Hansson als auch F. Brattbakk. T. Poulsen folgte für Klaksvik in der 79. Minute.
Karten zeigten die Kontrolle nicht. H. Hansson erhielt in der 45.+3. Minute die Gelbe. B. Thorleifsson folgte in der 67. Minute. O. Ali wurde in der 90. Minute verwarnt. Die Statistik spricht Klaksvik klar zu: 108 Angriffe gegen 81, 11 Treffer aufs Tor gegenüber 4.
68 Prozent Ballbesitz bei den Gastgebern, 32 bei Skala. Doch die Zahlen lügen nicht, sie erklären auch nicht alles. Elf Schüsse aufs Tor, zwei Tore. Die Chancen gingen verloren, interessant wird es, wenn man fragt, wo.
Die Tabelle ändert sich nicht dramatisch. Klaksvik bleibt auf Platz zwei mit 44 Punkten aus 22 Spielen. Skala liegt auf Rang acht mit 22 Punkten. Der Abstand bleibt vierzehn Zähler. Das Ergebnis beendet keine Serie, es verlängert keine. Es zeigt einfach, dass in solchen Spielen die Tabelle nicht zählt.