Am Freitagabend kam es im ungarischen Meisterschaftsspiel zur Begegnung zwischen Kormend Egis und Atomermü Paks. Das Endresultat fiel mit 84 zu 95 klar zugunsten der Gäste aus. Die Partie endete nach regulärer Spielzeit, es gab keine Verlängerung.
In der Tabelle lagen die Gastgeber vor dem Match auf dem neunten Platz. Kormend Egis hatte 26 Spiele absolviert, davon elf Siege und fünfzehn Niederlagen. Atomermü Paks stand an vierter Stelle, mit siebzehn Siegen und neun Niederlagen nach der gleichen Anzahl Begegnungen.
Die Form der letzten Spiele unterschied sich deutlich. Kormend Egis verlor zuletzt gegen Alba Fehérvár mit 77:96. Davor gab es einen Sieg gegen NKÁ Pécs mit 118:98. Atomermü Paks gewann am Vortag mit 102:77 gegen NKÁ Pécs. In den Spielen davor war die Bilanz gegen Kaposvár gemischt — zwei Siege, zwei Niederlagen.
Interessant wird es, wenn man die Vorhersage betrachtet. Wir hatten den Sieg der Gäste mit fünfundfünfzig Prozent Wahrscheinlichkeit angegeben. Und das traf ein. Paks kontrollierte das Spiel, während Kormend Egis keine Lösung für die Defensive fand.
Nebenbei zeigt die Tabelle, dass der Abstand zwischen Platz vier und neun bereits sechzehn Punkte beträgt. Ein Sieg für Paks bedeutet, dass der Abstand in der Spitzengruppe nicht näher rückt. Kormend Egis bleibt mit der Rückenwand an der Wand, wenn man so will.
Das Ergebnis ändert nichts an der Struktur der Liga. Paks hält den vierten Platz, Kormend Egis den neunten. Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass die Gäste ihre Leistung bestätigt haben — und die Prognose damit gerechtfertigt war.