Kozlovice empfing Karviná am 26. August 2026 im Achtelfinal des Pokals. Die Partie endete 1:1 nach Verlängerung, Kozlovice gewann im Elfmeterschießen 5:4. Sasinka traf in der 12. Minute für die Gastgeber, Rehak glich in der 66. Minute aus. Und dann ging es in die Verlängerung und ins Elfmeterschießen.
In der ersten Halbzeit zeigte sich vor allem eines: Karviná kontrollierte den Ball. 65 Prozent Ballbesitz standen den Gästen zu, während Kozlovice mit 35 Prozent auskommen musste. Trotzdem hatten die Gastgeber ihre Chancen. Sasinka nutzte eine Situation in der 12. Minute und brachte Kozlovice in Führung. Nebenbei fiel auf, dass Karviná zwar mehr Angriffe hatte, aber nicht konsequent genug abschloss.
Nach der Pause veränderte sich die Dynamik. In der 59. Minute wurden zwei Spieler ausgewechselt, Sasinka ging vom Platz. Karviná reagierte und Rehak glich in der 66. Minute aus. Die Gäste hatten in der regulären Spielzeit sieben Treffer aufs Tor, Kozlovice drei. Interessant wird es nun, weil die Statistik zeigt: Karviná schoss mehr, Kozlovice nutzte besser.
Die Verlängerung brachte keine Tore. Stattdessen folgte das Elfmeterschießen. Beide Teams trafen viermal, verfehlten je zweimal, trafen dann wieder beide. In der entscheidenden Runde traf Kozlovice, Karviná nicht. Ein Fehler entscheidet. Die Gastgeber überstanden die Runde, die Gäste schieden aus.
Karviná kam in der Woche zuvor zu keinem Sieg: 0:4 bei Sparta Prag, 0:1 bei Baník Ostrava. Davor stand immerhin ein 4:0 gegen Brumov. Kozlovice hatte am 19. August noch 4:3 gegen Slavičín gewonnen, davor eine 0:0-Begegnung gegen Frýdek-Místek. Der Platz war schwer, die Nerven auch.
Die Zahlen erzählen eine Geschichte, die nicht immer zusammenpasst. Karviná kontrollierte 65 Prozent des Spiels, hatte 80 Angriffe und 12 Schüsse – davon 7 aufs Tor. Kozlovice hatte 67 Angriffe, 6 Schüsse, davon 3 aufs Tor. Und dann entschied ein Elfmeter, nicht die Überlegenheit im Spiel.