Am Freitagabend trafen die Frauen von Lexington auf die von Carolina Ascent in der Gruppe der Superliga USL. Das Spiel endete 0:0. Die Gastgeberinnen standen nach zwei Partien auf Platz sechs mit drei Punkten, die Gäste als Zweitplatzierte mit neun Zählern.
Die ersten Minuten verliehen der Begegnung einen zähen Charakter. Neubei wurde klar, dass beide Seiten vorsichtig agierten. Ein gelber Karten für M. Corbin in der 35. Minute folgte wenig später durch R. Steigleder in der 38. Minute. Die Atempause dazwischen nutzten beide Teams, um Strukturen zu festigen.
Interessant wird es, wenn man die Substitutionen betrachtet. In der 62. Minute brachten H. White und M. Weinert frische Kräfte. Fünf Minuten später folgte die Doppeländerung bei den Gastgebern mit M. Corbin und R. Baisden. Und dann kamen in der 78. Minute J. Aguilera und S. Groom. Noch einmal wechselte man in der 80. Minute mit L. Nabet.
Am Ende des Spiels sorgte ein letztes Ereignis für Diskussionen. In der 88. Minute erzielte J. Butler einen Treffer. Ein gelber Karten für P. Poole folgte in der 90. Minute und drei Sekunden später. Die Substitution von A. Pantuso in der 90. Minute und zwei Sekunden danach signalisierte: die Gastgeberinnen wollten noch einmal alles geben.
Die Statistiken liegen nicht vor. Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass bei solchen Begegnungen die Tabelle nicht immer den Lauf der Dinge abbildet. Nebenbei fiel auf, dass beide Teams sich viele Fouls leisteten – vier gelbe Karten in einem Spiel ohne Tore sprechen für sich.
Die Gastgeberinnen blieben nach diesem Unentschieden auf Platz sechs. Carolina Ascent behauptete den zweiten Rang. Der Konflikt wurde öffentlich – nicht durch Tore, sondern durch die Art, wie beide Mannschaften um jeden Ball kämpften. Die Gastgeberinnen haben nichts zu verlieren, die Gäste können jederzeit einen Gang zulegen.