Am Freitagabend trafen Liberdad Asunción und Emelec in der 28. Runde der Liga Pro aufeinander. Das Spiel endete 1:1 nach Toren von Cristhian Valencia in der 45. Minute und Jose Francisco Cevallos in der 61. Minute. Die Gastgeber hielten sich mit 51 Prozent Ballbesitz knapp vorn, doch die Gäste zeigten mehr Angriffslust mit 108 Angriffen gegenüber 90.
Valencia brachte Liberdad kurz vor der Pause in Führung, nachdem Jefferson Valverde bereits in der 16. Minute eine Gelbe Karte gesehen hatte. Die Gastgeber kontrollierten den Ball besser, besonders im eigenen Halbfeld mit 198 Pässen. Interessant wird es, wenn man die Effizienz betrachtet: Liberdad hatte 8 Schüsse aufs Tor, doch nur eines verwandelte sich.
Emelec glich durch Cevallos aus und dominierte dann teilweise. Nebenbei fiel auf, dass die Gäste zwar weniger Angriffe starteten, aber mit 7 gehaltenen Bällen deutlich mehr Arbeit für den Liberdad-Keeper hatten. Die Quote hat sich kaum bewegt, als Emelec in der 56. Minute drei Spieler gleichzeitig wechselte.
Die Statistik zeigt ein interessantes Bild. Liberdad schoss 13 Mal, davon 8 aufs Tor, während Emelec 11 Versuche hatte und nur 4 traf. Die Schussgenauigkeit lag bei 50 Prozent gegenüber 31 Prozent. Doch die Zahlen täuschen: Emelec hatte mehr Angriffe, mehr Fouls und trotzdem nur eine Gelbe Karte.
Und dann kam die Phase, in der beide Teams nachlegten. Liberdad tauschte in der 70. und 76. Minute, Emelec folgte in der 83. und 85. Minute. Die Gastgeber stehen nun mit 37 Punkten auf Platz 8, die Gäste mit 32 Punkten auf Rang 12. Beide Teams haben 27 Spiele absolviert und 10 Niederlagen.
Was bedeutet das Ergebnis? Liberdad bleibt nah an den Aufstiegsrängen, während Emelec den Anschluss an die oberen Tabellenplätze sucht. Die Gastgeber kamen zurück ins Spiel, nachdem sie kurz vor der Pause geführt hatten. Es war ein Match, das von drei bis vier entscheidenden Momenten lebte, nicht von der Statistik.