Lingbi und Aarhus GF endeten in der zweiten Runde der Superliga unentschieden, 2:2. Zwei Elfmeter bestimmten den Lauf der Partie, einer pro Seite, beide verwertet. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie unterschiedlich beide Seiten den Ball hielten. Gastgeber führten bei weitem den Ball, doch die Gäste nutzten ihre Momente präziser.
In der 33. Minute schoss K. Arnstad für Aarhus den ersten Elfmeter zum 0:1 ein. Die Gastgeber antworteten nicht sofort. Erst in der 67. Minute glich Dani aus. Nebenbei fiel auf, dass beide Mannschaften in der Luft gleich stark waren — je 38 Duelle. Doch die Gastgeber gewannen 29 davon, während Aarhus nur neun behaupten konnte.
Der zweite Elfmeter kam in der 88. Minute. F. Gytkjaer verwandelte für Aarhus und schaffte den Ausgleich. Bis dahin hatte J. Jonsson in der 90. Minute bereits für Lingbi den Führungstreffer erzielt. Drei Minuten später war es vorbei. Fünf Torhüter-Paraden für die Gäste, nur eine für die Gastgeber — ein Unterschied, der den Ausgang nicht erklärt, aber doch andeutet.
Die Statistik zeigt: 114 Angriffe gegen 79, 463 Pässe gegen 297, 62 Prozent Ballbesitz gegenüber 38. Doch 14 Torschüsse auf Ziel bei sechs Toren versus drei Tore aus drei Treffern. Die Gastgeber brachten fünf große Chancen heraus, die Gäste drei. Und doch endete alles gleich.
Lingbi steht nun mit sechs Punkten auf dem achten Platz, Aarhus mit vier Punkten auf dem elften. Beide Teams haben sieben Spiele absolviert. Die Gastgeber kamen nach zwei Niederlagen in Folge wieder ins Spiel, die Gäste blieben seit fünf Partien ungeschlagen. Was sich ändert, sieht man erst im Rückblick.