Mácsa und Radnički Kragujevac spielten am Samstagabend in der achten Runde der Superliga 0:0. Die Gastgeber nahmen die drei Punkte aus der Tabelle nicht mit nach Hause, obwohl sie im letzten Drittel des Spiels mehr Druck machten. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie wenige Chancen wirklich zustande kamen.
Die erste Gelbe Karte fiel bereits in der zehnten Minute durch Kristijan Tojcic. Nebenbei zeigte sich, dass beide Teams früh in Zweikämpfe gingen und sich nicht auf Technik verlassen wollten. Bis zur Halbzeit sammelten die Gäste drei Verwarnungen, während Mácsa zwei weitere Karten erhielt.
Máčva besaß mit 43 Prozent weniger Ball als der Gegner, doch das war nicht der entscheidende Faktor. Die Gäste schossen fünfmal auf das Tor, die Gastgeber nur zweimal. Beide Mannschaften konnten große Chancen nicht verwandeln, Mácsa erstellte keine einzige, Radnički vier. Und dann kamen die Tore nicht, obwohl die Zahlen eine andere Geschichte erzählen könnten.
In der 55. Minute brachten beide Vereine ihre Ersatzkräfte auf den Rasen. Jovan Živković und Mićo Kuzmanović für Mácsa, Semir Alic für die Gäste. Die Einwechslungen sollten die Partie öffnen, doch die Defensive hielt stand. Nemanja Glušica erhielt in der 78. Minute seine zweite Gelbe und musste in der Schlussminute das Feld verlassen.
Die Statistik zeigt klar, dass die Gäste mehr Angriffe starteten und öfter in die dritte Spielhälfte passten. Doch viele Schüsse mit einem Tor — das bedeutet hier, dass die Chancen verballert wurden. Mácsa parierte besser mit vier gehaltenen Bällen, während der Torhüter der Gäste nur zwei Fänge benötigte.
Mácsa bleibt mit acht Punkten an elfter Stelle nach acht Spielen. Radnički liegt mit elf Punkten auf dem siebten Rang nach sieben Partien. Das Unentschieden ändert nichts an der Positionierung, aber es zeigt, dass die Tabelle nicht alles sagt.