Am Sonntagabend trafen die Mineros im eigenen Saal auf die Gambusinos. Das Spiel endete 89:96 zugunsten der Gäste. Ein Ergebnis, das nicht im Sinne des Favoriten lief.
Die Mineros zeigten in den letzten Wochen ein unruhiges Bild. Zwei Siege standen zwei Niederlagen gegenüber, wobei die Differenzen gering blieben. 101:100, 84:87, 98:85 – es war ein Spiel, in dem man nie sicher war, wer am Ende den längeren Atem hat. Die Gambusinos kamen aus einer ähnlichen Phase. Nach einem deutlichen 78:109 verloren hatten sie sich mit 89:77 zurückgemeldet, dann folgten zwei knappe Siege gegen die Abejas.
Was den Verlauf bestimmte, war die Effizienz in den entscheidenden Phasen. Die Mineros kamen nie in die Zweikämpfe, die sie hätten entscheiden können. Stattdessen schenkten die Gambusinos den Raum frei und nutzten ihn. Es war ein Derby mit eigener Rechnung, in dem die Gäste ihre Chancen konsequenter in Punkte verwandelten.
Wir hatten auf einen Heimsieg gesetzt. Die Kalkulation lag bei 56 Prozent. Der Match ging einen anderen Weg. Die Gäste hielten das Tempo, während die Mineros in der Defensive nachließen. Ein Punkt mehr in den entscheidenden Minuten, und die Tabelle würde anders aussehen.
Die Gambusinos verlängerten damit ihre positive Serie. Für die Mineros bedeutet die Niederlage, dass die eigenen Schwächen im Endspurt wieder sichtbar wurden. Die Differenz von sieben Punkten ist nicht viel, aber sie sagt aus, dass die Gäste besser aufpassten, wenn es darauf ankam.