Minerva Lingen traf am 20. September 2026 im Pokal auf Fola Esch. Das Spiel endete 3:0 für die Gastgeber, die den Gegner aus Luxemburg in der Runde der 64 ausschalteten. Interessant wird es dabei nicht an der Höhe des Ergebnisses, sondern daran, wie klar die Schwäche der Gäste auftrat.
Die Partie endete ohne Gegentor für Minerva Lingen. Drei Treffer genügten den Heimmannschaft, um das Spiel zu entscheiden. Nebenbei zeigt sich: Fola Esch hatte keine Antwort parat, weder offensiv noch defensiv.
Die Runde der 64 ist der früheste Abschnitt des Pokals, in dem beide Vereine antraten. Mit dem 3:0 fiel der Startschuss für das weitere Geschehen. Minerva Lingen zog ins Achtelfinale ein, Fola Esch schied aus.
Die letzten Spiele der Gastgeber verliefen unterschiedlich. Am 23. April 2025 gab es eine 0:4-Niederlage gegen Racing Union Luxemburg. Davor folgte ein 2:1 gegen Belval Belvaux, ein 1:1 gegen Daring Echternach sowie Siege gegen Atert Bissen und Bouvigny / Atert. Brachten die Ecke gefährlich vors Tor, wenn es um Chancen ging.
Fola Esch zeigte in den vergangenen Monaten ein ähnliches Bild. Am 22. April 2026 verlor man 0:1 gegen Rodange 91. Ein 3:1 gegen US Hostert folgte, ebenso ein 4:2 gegen US Rumelange. Gegen Victoria Rosport gab es eine 1:4-Niederlage, gegen Bettemburg eine 0:2-Pleite.
Das 3:0 bedeutet für Minerva Lingen den Einzug in die nächste Runde. Für Fola Esch ist die Pokalreise nach 64 Minuten beendet. Die Quote hat sich kaum bewegt – der Gegner war nicht einmal annähernd konkurrenzfähig.