Miramar und Uruguay Montevideo trafen in der 19. Runde der Segunda División aufeinander. Das Spiel endete 1:0 für die Gastgeber, interessant wird es bei der Frage, warum die Gäste mit mehr Ballbesitz nichts erreichten.
In der 28. Minute erzielte A. de Freitas das einzige Tor. Und dann war das Spiel nicht mehr gleich. Uruguay Montevideo bekam eine rote Karte, und plötzlich hatte der Gegner weniger auf dem Feld.
Die Statistiken zeigen ein seltsames Bild. Miramar hatte 87 Angriffe, Uruguay Montevideo 80. Beide Teams landeten je vier Schüsse im Tor, aber die Gäste verschossen neunmal, während die Gastgeber nur viermal daneben trafen. Nebenbei fällt auf: 49 Prozent Ballbesitz bei den Hosts, 51 bei den Gästen.
Die Rote Karte für Uruguay Montevideo kam zu einem Zeitpunkt, als das Spiel noch offen war. Ein Fehler entscheidet in solchen Momenten. Die Gastgeber setzten den Druck fort, die Gäste fanden nie ins Spiel.
In der Tabelle bedeutet das: Miramar bleibt auf Platz zehn mit fünf Punkten nach sechs Spielen. Uruguay Montevideo rutscht weiter ab, hat neun Punkte nach sechs Partien. Das Verhältnis ist zerrüttet zwischen diesen beiden Teams.