Am Freitagabend im Shield of the Shotes trafen Northen St. auf Southern Districts. Das Spiel endete mit 24:71, und die Gäste holten sich ihren ersten Sieg seit fünf Partien. Interessant wird es dabei, dass genau die Mannschaft, die am Boden schien, den Aufsteiger mit solcher Distanz schlug.
Northen St. kam in die Partie mit zweifacher Erfolgsserie. Die Siege gegen Manly und Hunter Wildfires hatten die Stimmung gedreht. Doch auf dem Platz machten früh den Sack zu die Gäste. 71 Punkte sind keine kleine Zahl, und sie zeigen, dass das Spiel nicht annähernd so offen war, wie die Tabellenpositionen vermuten ließen.
Southern Districts war in einer durchwachsenen Phase gewesen. Die letzten fünf Spiele endeten allesamt mit Niederlagen. 14:29 gegen West Harbour, 17:47 gegen Warringah, 33:54 gegen Sydney Uni, 33:35 gegen Eastwood und 33:57 gegen Western Sydney. Und dann kam dieser Abend. Die Zahlen sind klar: vier Niederlagen mit jeweils mehr als 30 Gegentoren, und nun 71 eigene Treffer.
Was die Statistik angeht, gibt es wenig zu analysieren. Der Unterschied von 47 Punkten ist kein Zufall, er ist das Ergebnis einer kompletten Dominanz. Northen St. hatte den breiteren Kader, das stimmt. Aber heute zählte das nicht. In solchen Spielen zählt die Tabelle nicht, stattdessen zählt die Umsetzung.
Für die Tabelle bedeutet das: Southern Districts beendeten die Negativserie. Zwei Punkte gewonnen, wo vorher keine kamen. Northen St. bleibt im Mittelfeld, aber die Sicherheit ist weg. Der Platz war schwer, sagten einige nach dem Spiel. Die Wahrheit ist: einer der beiden Teams hat heute einfach besser gespielt.