Am Freitagabend spielte Navbahor gegen Lokomotiv in der Superliga. Das Spiel endete 1:1 nach regulärer Spielzeit. Die Gastgeber aus der dritten Tabellenposition hatten in der 40. Minute die Führung übernommen, doch Lokomotiv glich in der 72. Minute aus. Interessant wird es, wenn man bedenkt, dass wir eine Heimsiegprognose abgegeben hatten – mit 57 Prozent Sicherheit. Der Matchverlauf hat das nicht bestätigt.
Die Gastgeber begannen selbstbewusst. K. Norchaev nutzte seine Chance und traf in der 40. Minute. Lokomotiv antwortete nicht sofort. Und dann kam die Antwort aus dem Nichts: J. Yakhshiboev verwandelte in der 72. Minute und sorgte für die Ausgleichsmarke. Das Spiel war zwischenzeitlich von gelben Karten geprägt. J. Nisic erhielt in der 46. Minute seine Verwarnung, S. Mukhammadiev folgte zehn Minuten später.
Wechselwirkungen prägten die zweite Halbzeit. In der 60. Minute brachte N. Ivanov frische Beine ins Mittelfeld. Lokomotiv reagierte mit dreifachen Änderungen in der 61. Minute: S. Mukhammadiev, S. Nurulloev und ein weiterer Spieler wurden eingewechselt. Nebenbei fiel auf, dass beide Teams in der Schlussphase noch einmal umstellten. Navbahor brachte in der 84. und 86. Minute jeweils einen neuen Spieler, Lokomotiv folgte in der 90. Minute.
Die Zahlen zeigen ein klares Bild. Navbahor behielt mit 59 Prozent Besitz mehr Ball als die Gäste. 81 Angriffe standen 77 gegenüber. Die Schüsse waren ungleicher verteilt: vier Treffer ins Tor bei Navbahor, nur einer bei Lokomotiv. Doch die Effizienz war auf beiden Seiten fragwürdig. Sechs Eckbälle für die Gastgeber, vier für die Gäste – beides keine herausragenden Werte.
Die Tabelle änderte sich wenig. Navbahor blieb Dritter mit 37 Punkten nach 19 Spielen. Lokomotiv stand weiter auf Rang sechs mit 31 Punkten. Interessant wird es bei den letzten Ergebnissen: Die Gastgeber hatten zuvor viermal gewonnen, Lokomotiv zeigte auf und ab. Das Unentschieden beendete für beide Seiten eine gewisse Erwartungshaltung. Wer mehr wollte, musste sich mit dem Gleichstand zufriedengeben.