Remis im Stadio Euganeo
Am Freitagabend trafen Padua und Verona in der Serie B aufeinander, und es gab ein 1:1. Die Gäste hatten den ersten Moment für sich, als Andreas Edmundsson in der fünfundzwanzigsten Minute ein Eigentor schenkte. Padua zeigte sich dann aber nicht einsilbig: Amin Sarr verwandelte in der sechsten Stunde einen Strafstoss zum Ausgleich. Und dann blieb es bei diesem Ergebnis.
Das Eigentor kam überraschend. Edmundsson war einer der wenigen Namen in der Gästestaffel, die das Heimspiel nicht erwartungsgemäss beendete. Padua profitierte, ohne gross zu arbeiten. Die Gastgeber blieben unter sich, verteidigten ihre Linie und warteten. Nebenbei fiel die Karte für Pietro Fusi bereits in der achtzehnten Minute — ein frühes Signal, dass der Rhythmus von Anfang an hart war.
Der Elfmeter für Verona kam in der siebzigsten Minute. Sarr traf sicher und glich aus. Bis dahin hatten die Gäste mehr Ballbesitz, aber nicht mehr als Chancen. Padua schoss sechsmal, davon zwei ins Tor. Verona kam auf zehn Versuche, drei davon trafen. Interessant wird es, wenn man bedenkt, dass die Statistiken sonst ein Bild von Überlegenheit zeichnen, das das Ergebnis nicht bestätigt.
Possession lag bei Verona bei 61 Prozent, Padua bei 39. Die Gäste spielten 259 Pässe in die gegnerische Hälfte, die Gastgeber 183. Aber die Effizienz unterschied sich deutlich. Padua hatte eine grosse Chance, Verona zwei. Die Schussgenauigkeit: 29 Prozent für die Heimmannschaft, 21 Prozent für die Gäste. Zahlen, die kein Urteil sind, aber ein Bild zeichnen.
Padura steht mit vier Punkten nach zwei Spielen auf Platz vier, Verona mit einem Punkt auf Platz fünfzehn. Das Remis beendet die Serie B-Runde für beide Seiten ohne klare Gewinner. Die Gastgeber bleiben stabil, die Gäste suchen nach Konstanz. Und dann geht es weiter.