Am Samstagabend trafen Paks und Debrecen in der NB I aufeinander, das Spiel endete 2:4 für die Gäste. Interessant wird es, wenn man den Ablauf betrachtet — drei Tore fielen in der ersten Halbzeit, und dann drehte sich die Partie, als Paks kurz vor der Pause ausglich. Aber Debrecen spielte die zweite Hälfte in Überzahl, seit der 71. Minute, als Gabor Vas einen Eigentor schoss. Nebenbei fiel auf, dass Ákos Szendrei bereits nach sechs Minuten den Anfang machte.
Szendrei traf als Erster, sechs Minuten waren gespielt, und dann folgte das zweite Tor in der 22. Minute. Paks reagierte mit Zsolt Haraszti in der 24., aber Adrián Guerrero Aguilar legte in der 39. Minute nach. Die Substitutionen kamen dann zur Halbzeit — Kevin Horvath und Csaba Belenyesi für Paks, Balazs Dzsudzsak für Debrecen. Und dann, in der 71. Minute, das Eigentor von Gabor Vas, das die Partie umdrehte.
Die Zahlen erzählen eine andere Geschichte. Paks besaß die Ballkontrolle mit 51 Prozent, warf aber 30 Schüsse ab, davon 13 ins Tor. Debrecen kam mit 49 Prozent Besitz auf nur sechs Trefferversuche, traf aber viermal. Viele Chancen gingen bei Paks vorbei, interessante Statistik, wenn man bedenkt, dass nur drei Tore fielen. Die Gastgeber standen tief und kompakt, kamen zu spät heraus.
Wir hatten auf einen Heimsieg gesetzt, mit 42 Prozent Sicherheit. Der Matchplan ging jedoch anders. Paks brauchte die Punkte dringend, stand im neunten Platz mit acht Punkten nach sieben Spielen. Debrecen lag auf Platz acht mit neun Punkten und beendete damit eine Serie aus zwei Niederlagen und drei Unentschieden. Die Gäste brauchten den Sieg, um nicht weiter abzurutschen.
Szendrei wurde in der 68. Minute ausgewechselt, nachdem er zwei Tore erzielt hatte. Barna Tóth brachte in der 81. Minute den vierten Treffer für Debrecen. Zwei Gelbe Karten am Ende — János Szabó für Paks in der 88., Vilmos Csanad Denes in der 89. Minute. Das Ergebnis ändert nichts an der Tabelle, aber es zeigt, dass Debrecen in der Lage ist, Spiele zu entscheiden, wenn die Chancen kommen.