Am 7. Oktober 2026 traf Paris Basketball im EuroLeague-Spiel auf Lyon-Villeurbanne. Die Gäste entschieden das Duell mit 98 zu 96 für sich. Und dann endete die Partie so, wie es in den letzten Minuten passte.
Paris ging lange als klarer Favorit ins Spiel. Die Gastgeber hatten in der Vorwoche gegen Le-Man und Žalgiris Kaunas gewonnen und zeigten sich spielerisch aktiver. Interessant wird es erst, wenn man die Statistik liest: 36 getroffene Würfe aus 74 Versuchen bei 15 Dreipunktewürfen. Der Ball kreiste, die Würfe kamen, doch der Unterschied blieb winzig.
Die Gäste waren nicht die bessere Mannschaft im ersten Drittel. Sie gewannen drei ihrer letzten fünf Partien, doch zwei davon fielen gegen schwächere Gegner. Gegen Valencia und Panathinaikos unterlagen sie deutlich. Nebenbei fiel auf, dass Lyon-Villeurbanne mit 25 Assists den Ball besser verteilte als Paris mit 16. Das ist der Unterschied in der Schlüsselsituation.
Wir hatten die Auswärtssieg prognostiziert. Die Sicherheit lag bei 71 Prozent. Und dann zeigte sich, dass diese Einschätzung nicht falsch war. Lyon-Villeurbanne nutzte die Defensive von Paris, die 13 Steals produzierte, aber nicht genug Deckung bot. Die Gäste parierten glänzend und brachten den Vorsprung über die Zeit.
Die Zahlen erzählen ihre eigene Geschichte. Paris warf 15 Dreier, Lyon-Villeurbanne 14. Bei den Freiwürfen war der Unterschied größer: 8 zu 13. Die Gastgeber sammelten 28 Rebounds, die Gäste 32. Interessant wird es bei den Ballverlusten: 10 bei Paris, 18 bei Lyon-Villeurbanne. Das Spiel wurde nicht mit Schnelligkeit gewonnen, sondern mit Ruhe.
In der Tabelle bleibt die Situation unverändert. Paris steht auf Platz 16 mit 15 Siegen und 23 Niederlagen. Lyon-Villeurbanne ist Tabellenletzter mit 8 Siegen und 30 Niederlagen. Beide Mannschaften haben null Punkte in der aktuellen Wertung. Nebenbei zeigt das: Die EuroLeague rechnet anders als der französische Ligabetrieb.