Parndorf und Wolfsberger trafen sich in der Runde der 32 des österreichischen Pokals. Das Spiel endete nach Verlängerung 2:2, Parndorf entschied das Elfmeterschießen für sich. Interessant wird es, wenn man den Verlauf betrachtet: Zwei Tore, zwei Ausgleich, und dann die Nervenprobe.
In der 79. Minute traf M. Pink für die Gastgeber. Parndorf führte und kontrollierte wenigstens diese Phase. Wolfsberger suchte nach Antworten, denn die hohe Abwehrkette wurde ausgehebelt. Nebenbei fiel T. Schriebl in der 33. Minute gelb, und kurz nach der Pause wurde er ausgewechselt.
F. Szabo glich in der 90. Minute plus eins aus. Und dann kam L. Hassler in der 97. Minute und stellte Parndorf wieder in Führung. Das Spiel wurde unruhig, Wolfsberger brauchte noch einen Treffer. F. Ziniel fand ihn in der 108. Minute, und die Partie ging ins Elfmeterschießen.
Im Elfmeterschießen zeigten sich die Nerven. Parndorf traf fünfmal, Wolfsberger ebenfalls fünf, aber D. Schmidt vergab für die Gäste. Parndorf steht damit in der nächsten Runde. Die hohe Abwehrkette, die in der Verlängerung noch stand, hält jetzt nicht mehr.
Die Statistik zeigt ein Bild: Wolfsberger hatte 149 Angriffe gegen 116, aber nur zehn Treffer auf Ziel gegenüber sieben bei Parndorf. possession lag bei 52 zu 48 Prozent. Viele Angriffe, wenig Treffsicherheit. Parndorf muss zu Hause liefern, wenn sie den Pokal weiterverfolgen wollen.