Am Freitagabend, den 17. Oktober 2026, trafen Pau-Lacq-Orthez und Saint-Quentin in der Ligue Nationale de Basket aufeinander. Die Gastgeber entschieden das Spiel mit 102:89 für sich. Es war die vierte Runde der laufenden Saison, und beide Teams kamen mit einer Bilanz von einem Sieg und drei Niederlagen ins Match.
Interessant wird es, wenn man die Zahlen betrachtet. Pau-Lacq-Orthez warf 14 Dreier, Saint-Quentin 16. Bei den Freiwürfen sah es anders aus: 22 von 27 für die Heimmannschaft, während die Gäste nur 15 von 24 verwandelten. Nebenbei fiel die hohe Anzahl an persönlichen Fouls — 26 gegen 23 — was auf ein intensives Spiel schliessen lässt.
Und dann kam der Punkt, den wir auch vorher gesehen haben. Wir hatten eine 71-prozentige Sicherheit für die Heimsieg gegeben, und die Quote ging auf. Es war nicht einfach, die Gäste zu stoppen. Saint-Quentin hielt mit 23 Assists und 9 Steals mit, aber die Ballverluste von 18 statt 10 kosteten am Ende.
In der Tabelle ändert sich wenig. Beide Mannschaften stehen auf den Plätzen 13 und 15, jeweils mit vier Punkten aus vier Spielen. Der Unterschied liegt nicht in der Zahl, sondern in der Qualität der Siege. Pau-Lacq-Orthez hat zuletzt gegen Tarbets mit 109:69 getroffen, während Saint-Quentin gegen Le Mans mit 87:98 ausschied.
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass solche Spiele selten über einzelne Momente entschieden werden. Sie werden über Ausdauer gewonnen, über die Bereitschaft, in der Defensive zu bleiben. Pau-Lacq-Orthez hat gezeigt, dass es den Gegner nicht aus den Augen verliert — und das ist mehr wert als jeder Dreier.