Die Schweizer U19 hat die polnische Auswahl am Donnerstag in einem Freundschaftsspiel mit 1:0 besiegt. Das einzige Tor fiel in der 79. Minute, und das reichte dem Gast aus, um den Sieg nach Hause zu bringen. Nebenbei zeigt die Statistik, dass die Schweiz das Spiel über mehr Ballbesitz verfügte — 55 Prozent gegenüber 45 Prozent bei den Polen.
Interessant wird es bei den Schüssen: Die Schweizer trafen achtmal ins Tor, während die Polen nur dreimal so weit kamen. Zehn Schüsse landeten daneben, drei trafen den Pfosten oder schossen vorbei. Und dann fiel auf, dass Polen zwei Gelbe Karten sah, die Schweiz blieb sauber.
Die Offensive der Gäste war aktiver: 89 Angriffe standen 76 gegenüber. Auch bei den Ecken führte Schweiz mit 7 zu 3. Doch die Zahl allein sagt wenig aus — was zählt, ist, wie gefährlich die Situation genutzt wurde. Die Polen hatten ihre Momente, aber sie fanden nicht den entscheidenden Weg.
Die jüngere Vergangenheit der beiden Mannschaften liest sich unterschiedlich. Polen verlor zuletzt gegen Schottland mit 0:3, spielte unentschieden gegen Italien und gewann gegen Serbien und Portugal. Die Schweiz hingegen musste sich Frankreich, Norwegen und Wales geschlagen geben, nur gegen Ungarn blieb das Ergebnis offen.
Das Ergebnis ändert nichts an einer Tabelle — es war ein Testspiel. Doch es zeigt, dass die Schweiz in diesem Moment die bessere Ausbeute aus ihren Chancen zog. Ein Tor, und das Spiel war entschieden. Interessant wird es, wenn man die nächsten Begegnungen betrachtet.