Am Freitagabend trafen Promitheas Patras auf Fecht in der Champions League. Das Spiel endete mit 73:103 für die Gäste aus Deutschland. Interessant wird es, wenn man die Zahlen betrachtet — die Differenz von dreißig Punkten war nicht zufällig.
Fecht dominierte von Beginn an. Die Gäste trafen fünfzehn von zweiundvierzig Dreipunktewürfen, während die Hausherren acht von siebenundzwanzig landeten. Nebenbei fiel die Ballkontrolle auf: Fecht hatte nur sieben Ballverluste, Promitheas zwanzig einen.
Die Hausherren lagen bereits nach der ersten Viertelstunde unter Druck. Sie brachen nach den ersten Treffern der Gäste ein, konnten den Rhythmus nicht finden. Der Unterschied in der Dreipunktewürfe-Quote hat sich kaum bewegt — 29,6 Prozent versus 35,7 Prozent. Eine kleine Zahl, die aber die Wahrheit des Spiels zeigt.
Unter dem Korb war Fecht deutlich überlegen. Dreizehn Offensivrebounds gegenüber fünf bei den Griechen bedeuteten zusätzliche Chancen. Die Gäste zückten nicht nach der Pause mehrfach Gelb — sie brauchten es nicht. Sie standen einfach besser.
Die Statistiken sprechen eine klare Sprache. Fecht warf 33 von 76 Feldwürfen, Promitheas 24 von 54. Bei den Freiwürfen sah es ähnlich aus: 22 von 30 versus 17 von 25. Die Gäste fanden die Lücke immer wieder, die Hausherren nicht.
Für Promitheas bedeutet die Niederlage den dritten Sieg in der Gruppe. Drei Spiele gewonnen, drei verloren, null Punkte — die Tabelle sagt wenig aus, aber das Ergebnis spricht für sich. Der Routinier beruhigte das Spiel nicht, es beruhigte sich gar nicht.
Fecht zeigt sich stabil. Nach dem Sieg gegen Benfica am Mittwoch und dem knappen Triumph über Denizli Basket folgt nun ein deutlicher Auswärtserfolg. Die Mannschaft ist klar in der Favoritenrolle, und das beweist sie auf dem Parkett.