Reims und Montpellier beendeten das siebte Spiel der Ligue 2 mit einem 1:1-Unentschieden. Die Partie auf dem Stade Auguste Delaune endete am 18. September 2026 nach 90 Minuten ausgeglichen. Interessant wird es bei der Frage, warum der Favorit nicht gewann.
Nordan Mukiele brachte Reims in der siebten Minute in Führung. Yaya Fofana glich für Montpellier in der 33. Minute aus. Armel Zohouri erhielt in der 71. Minute die rote Karte und hinterließ Reims zehn Minuten vor Schluss in Unterzahl. Und dann kam der Moment, wo das Spiel kippte.
Montpellier hatte mit 60 Prozent Ballbesitz die Initiative, doch die Effizienz fehlte. Die Gäste schossen viermal ins Tor, Reims traf sechsmal. Nebenbei fiel auf, dass beide Teams je zwei große Chancen kreierten, aber keine verwerteten. Die Statistik zeigt: viele Schüsse, wenig Ergebnis.
Reims blieb ungeschlagen nach sieben Spielen, drei Siege, vier Unentschieden, 13 Punkte. Montpellier liegt mit einem Punkt Rückstand auf Platz vier. Der letzte Sieg der Gäste war am 11. September gegen Paris, seitdem folgte eine dünnere Serie. Interessant wird es, wenn man den Vergleich zieht.
Wir hatten in unserem Vorbericht den Sieg für Reims prognostiziert, die Wahrscheinlichkeit lag bei 45 Prozent. Die Rechnung ging nicht auf. Was den Prognosefehler verursachte, war die Rote Karte für Zohouri und die fehlende Konsequenz in der Schlussphase. Und dann steht man da mit einem Punkt mehr auf der Habenseite, aber ohne Triumph.