Senčur 75 hat am Freitagabend die Partie gegen Rogaska mit 92:75 entschieden. Das Spiel fand in der neuen KBM-Liga statt, die Begegnung endete mit einer deutlichen Auswärtssieg für die Gäste aus dem Süden. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie schnell sich die Differenz entwickelte.
Die Gäste trafen aus dem Feld 35 von 67 Würfen, das sind 52,2 Prozent. Rogaska kam auf 25 von 61, was 41,0 Prozent entspricht. Nebenbei fiel auf, dass die Gastgeber trotz 28 Drei-Punkt-Versuchen nur sechs landeten, während Senčur 75 aus 19 Versuchen fünf erzielte. Der Unterschied lag weniger in der Menge als in der Qualität der Abschlüsse.
Senčur 75 spielte mit 25 Assists, Rogaska notierte nur 15. Das zeigt, wie die Gäste den Ball bewegten — nicht nur in der Eröffnung, sondern auch in den komplexeren Phasen. Der Ball kam nicht stehengeblieben, die Verteidigung von Rogaska konnte nicht konsequent koordinieren. Und dann kamen die offenen Würfe, die die Gastgeber nicht zustande brachten.
Auf der anderen Seite dominierte Senčur 75 die Rebound-Schlacht mit 37 zu 30 Bällen. Acht offensive Rebounds bedeuteten, dass die Gäste zweite Chancen nutzten, während die Gastgeber mit zehn eigenen offensiven Bällen keine ausreichende Gegenwehr aufbauen konnten. Die Blocks lagen nah beieinander — fünf für Rogaska, vier für Senčur 75 — doch das änderte nichts an der Grundtatsache: Senčur kontrollierte die Abwehrzonen besser.
Rogaska hatte 15 Ballverluste, Senčur 75 nur 13. Das ist ein kleiner, aber entscheidender Unterschied in einer Partie, die sich schnell entschied. Die Gastgeber standen hinten offen, wenn sie den Ball verloren, und die Gäste nutzten diese Momente. Nebenbei könnte man sagen, dass die persönliche Foulzahl von 24 für Senčur 75 nicht auffällig hoch war — sie spielten aggressiv, aber kontrolliert.
In der Tabelle bedeutet das Ergebnis für Senčur 75, dass die dritte Position weiter gefestigt wird. Die Gäste haben 18 Siege in 27 Spielen, Rogaska liegt mit 10 Siegen und 17 Niederlagen auf Platz acht. Der Abstand zwischen den Teams bleibt bestehen, die Gäste zeigen Konstanz, die Gastgeber suchen nach Wegen aus der Talfahrt.
Wir hatten eine Siegprognose für die Gastgeber abgegeben, 52 Prozent Sicherheit. Der Verlauf war anders. Senčur 75 war effizienter im Angriff, besser im Ballbesitz, und die Gastgeber konnten nicht antworten. Das war kein Zufall, das war taktische Überlegenheit über 40 Minuten.