Am 8. August 2026 trafen die Frauen von Romerike Ravens im Rahmen eines klubinternen Freundschaftsspiels auf Haslum HK. Die Gäste gewannen mit 19:20. Nein, nicht 1:0, sondern zwei Dutzend Tore fielen in Summe — ein typisches Ergebnis für diese Sportart.
Die Ravens kamen in den letzten Tagen nicht über das Mittelfeld hinaus. Am 7. August unterlagen sie Juvik mit 20:29, am Tag davor Follo mit 24:44. Und dann stand das Spiel gegen die altehrwürdige Konkurrenz aus Haslum an. Vier Niederlagen in Folge, wenn man die April-Termine mitzählt — 30:41 gegen Larvik, 17:37 gegen Molde, 26:32 gegen Haslum selbst. Die Stimmung war nicht gut, aber das spiegelt sich in Zahlen wider, nicht in Worten.
Haslum hingegen hatte am selben Tag wie die Ravens, also am 7. August, knapp gegen Follo verloren — 30:31. Nebenbei notiert: In den Aprilspielen gingen alle drei Partien für die Gäste durchweg aus. 24:36 gegen Sola, 27:31 gegen Jerpens Frauen, und am 29. März besiegten sie Romerike Ravens mit 32:26. Das aktuelle Spiel war also nur eine weitere Station auf einer langen Liste.
Was diesen Abend ausmachte, war weniger die Anzahl der Tore als die Qualität der Abschlüsse. Haslum hielt den Vorsprung, als es am engsten wurde. 19:20 — ein Tor Unterschied. Interessant wird es erst, wenn man die letzte Begegnung beider Teams betrachtet: Damals unterlagen die Ravens zu Hause deutlich, und heute folgte dieselbe Tendenz, nur knapper.
Die Tabelle ändert sich durch ein Freundschaftsspiel nicht. Aber die Serie der Ravens könnte sich ändern. Keine Rede davon, dass ein Spiel allein eine Negativserie beendet — aber es zeigt, dass die Distanz zwischen den Teams kleiner wird. 19:20 ist kein Erdrutsch, aber es ist kein Gleichstand mehr.