San Telmo und Los Andes spielten am Freitagabend in der Primera Nacional ein torloses Remis. Die Partie endete 0:0, und der Ausgang überrascht nicht, wenn man den Verlauf betrachtet. Interessant wird es dabei, wer die wenigen Chancen nutzte — oder nicht nutzte.
Die erste nennenswerte Markierung kam in der dreizehnten Minute, als A. V. Chamorro eine Gelbe Karte sah. Danach blieb das Spiel über weite Strecken im Mittelfeld, ohne dass eine Seite den entscheidenden Schub bekam. Und dann wechselten beide Teams in der zweiten Halbzeit durch, um frische Impulse zu setzen.
Los Andes startete mit T. Diaz in der vierundvierzigsten Minute, San Telmo reagierte mit T. Modlin nach der Pause. Bis zur sechzigsten Minute folgten weitere Tauschaktionen: L. Britez und G. Paredes kamen für die Gastgeber, während P. Romeros Gelbe Karte in der achtzigsten Minute die Balance etwas störte. In der Schlussphase wurden die Weichen noch einmal neu gestellt — E. und E. Diaz sowie M. Batallini und J. Navas, A. V. Chamorro selbst wurde in der achtsechsten Minute ausgewechselt.
Nebenbei zeigt die Statistik, dass San Telmo mit 85 Angriffen und zehn Eckbällen klar das Tempo vorgab. Zwölf Schüsse gingen am Tor vorbei, drei trafen ins Spiel. Los Andes kam auf 76 Angriffe und vier Eckbälle; sieben Schüsse landeten daneben, einer traf.
Die Ballbesitzwerte liegen nah beieinander: 51 zu 49 Prozent. Doch viele Schüsse ohne Tor bedeutet, dass die Chancen vertan wurden. Beiden Teams fehlte die Entschlossenheit in den entscheidenden Momenten.
San Telmo bleibt auf dem siebzehnten Platz mit achtundzwanzig Punkten, Los Andes festigt die neunte Position mit fünfunddreißig Punkten. Der Unterschied von sieben Zählern bleibt bestehen.
Unsere Prognose ging nicht auf: Wir hatten einen Heimsieg mit einer Sicherheit von 37 Prozent eingeschätzt. Der Match ging anders — beide Seiten hielten sich gegenseitig in Schach, und am Ende zählte nur der Punkt für jede Mannschaft.