Semedrija 1924 hat am Samstag in der ersten Liga mit 1:0 gegen OFK Vršac gewonnen. Das Spiel fand am 26. September 2026 statt, elfte Runde der regulären Saison. Die Gastgeber blieben die ganze Zeit über in Führung, nachdem Ivica Hadžić in der siebzigsten Minute das einzige Tor erzielte.
Interessant wird es in der zweiten Halbzeit. Bis zur sechzigsten Minute lief alles wie geplant – keine Torchance, kein Druck. Und dann kam der Wechsel. Milivojevic musste gehen, Serdar kam rein. Die Mannschaft suchte nach Schwachstellen. In der siebzigsten Minute nutzte Hadžić einen freien Raum und schoss vorbei am Torwart. Das Match wandte sich.
Drei Gelbe Karten gab es. Janjić in der fünften Minute der zweiten Halbzeit, Bojat zwei Minuten später, Lutovac gegen Ende. Nebenbei fiel auf, dass die Gäste früh angriffen, aber nichts anbrennen ließen. Deren Trainer muss sich fragen, warum die Konter nicht kamen.
Wir hatten gesagt: Heimspielsieg mit vierzig Prozent Sicherheit. Es kam so. Nicht weil Vršac schwach war – sieben Siege in zehn Spielen sprechen dafür – sondern weil Semedrija den Moment hielt. Hadžić ging raus in der neunten Minute nach Spielende, die Mannschaft brauchte die Punkte dringend.
In der Tabelle sieht es anders aus als das Ergebnis suggeriert. OFK Vršac liegt auf Platz zwei mit vierundzwanzig Punkten, Semedrija 1924 auf Platz fünf mit vierzehn. Der Abstand von zehn Zählern bleibt. Die Gastgeber holten nach dem 4:1 gegen Napredak und dem 2:1 gegen Spartak Zdrežica KR wieder Boden gut.
Was bleibt, ist der Eindruck von Konstanz. Semedrija 1924 spielt nicht schön, aber sie verlieren nicht. Das Verhältnis ist zerrüttet zwischen den beiden Teams – wer die kleineren Fehler macht, gewinnt. Diese Runde zeigt: Es sind drei- vier Momente, die zählen.