Sevilla und Barcelona trafen am Freitagabend auf der Ramón-Sánchez-Pizjuán-Arena aufeinander, das Spiel endete 1:3 für die Gäste. In der siebten Runde der La Liga-Rekordserie bewies Barcelona erneut, dass die erste Position in der Tabelle nicht nur theoretisch ist. Siessouf Fofana hatte in der neunzehnten Minute noch den einzigen Hoffnungsschimmer der Gastgeber gegeben, doch dann drehte sich die Partie.
Raphael Dias Belloli übernahm die Rolle des entscheidenden Spielers. In der zweiundzwanzigsten Minute glich er aus, in der fünfzigsten Minute führte er Barcelona wieder in Führung. «Und dann» kam die Bestätigung: in der neunzigsten Minute stellte er die Endstand sicher. Felix Correia und Andreas Christensen wurden in der fünfundfünfzigsten Minute eingewechselt, Arouna Sangante und Giorgi Kochorashvili folgten in der sechstenundsechzigsten Minute.
Die Statistik zeigt ein klares Bild. Barcelona kontrollierte mit siebzig Prozent Ballbesitz das Spiel, Sevilla kam auf dreißig. Neunundneunzig Passversuche scheiterten bei den Gastgebern, sechzig-one Mal bei den Gästen. Barcelona schuf sechs große Torchancen, Sevilla nur eine. «Interessant wird es», wenn man die erwarteten Tore betrachtet: 3,26 für Barcelona, 0,45 für Sevilla. Die sieben Schüsse ins Tor bei Barcelona bedeuten nicht automatisch mehr Tore, aber der Unterschied ist deutlich.
Wir hatten den Sieg der Gäste vorhergesagt, mit fünfzig-drei Prozent Sicherheit. Es war ein realistischer Wert, denn Barcelona hatte in den letzten fünf Spielen sechzig Tore erzielt und nur vierzehn kassiert. Sevilla dagegen kämpfte mit Inkonsistenz: drei Siege, ein Unentschieden, zwei Niederlagen in derselben Zeitspanne.
Die Tabelle nach diesem Spiel: Barcelona bleibt mit sieben Punkten Vorsprung an der Spitze, Sevilla bleibt auf dem fünften Platz mit dreizehn Zählern. Ein Punktunterschied von achtzehn Zählern zwischen den beiden Mannschaften nach sieben Spieltagen. «Nebenbei» fiel auf, dass Lucien Agoumé die einzige Gelbe Karte des Abends erhielt.