Am Sonntag, den 20. September 2026, trafen Slavia Prag und Plzeň in der 9. Runde der tschechischen Liga aufeinander. Das Spiel auf der Fortuna Arena endete 2:1 für die Gastgeber. Es war ein Match, das über die letzten Minuten entschieden wurde, nicht über die ersten.
Die Gäste gingen früh in Führung. In der 64. Minute erzielte A. Memic den Treffer für Plzeň. Slavia reagierte nicht sofort. Erst in der 74. Minute glich S. Chaloupek aus. Und dann war das Spiel offen, ohne dass einer der beiden Seiten klar die Oberhand gewann.
Interessant wird es in der Nachspielzeit. Slavia hatte eine Chance, die nicht genutzt wurde. In der 84. Minute wurde ein Tor von S. Lawal wegen Abstands verworfen. Die Gastgeber blieben unzufrieden. Nebenbei fiel auf, dass die Schiedsrichterentscheidung den Lauf des Spiels nicht veränderte.
Dann kam der Moment, der alles drehte. In der 90+11. Minute verwandelte T. Chory einen Elfmeter. Slavia führte nun 2:1. Plzeň reagierte mit mehreren Auswechslungen. In der 87. Minute wurde A. Gabriel gebracht, in der 88. D. Jurasek. Doch die Zeit reichte nicht mehr.
Die Statistik zeigt ein Bild, das nicht ganz zur Schlusszahl passte. Slavia hatte 64 Prozent Ballbesitz, 130 Angriffe und 9 Ecken. Plzeň kam auf 36 Prozent, 106 Angriffe und 4 Ecken. Slavia schoss 12 Mal aufs Tor, davon 5 ins Ziel. Plzeň hatte 10 Schüsse, 4 davon auf Ziel. Viele Chancen, wenig Tore.
Die Tabelle nach diesem Spiel: Slavia bleibt an der Spitze. Acht Spiele, sechs Siege, zwei Unentschieden, null Niederlagen, 20 Punkte. Plzeň liegt auf dem zehnten Platz. Acht Partien, zwei Siege, vier Unentschieden, zwei Niederlagen, 10 Punkte. Der Abstand zwischen den Teams ist größer geworden.
Was Slavia zuletzt zeigte, war nicht immer schön. Vier Spiele am Stück ohne Niederlage, aber auch drei Spiele ohne Sieg in den letzten fünf Partien. Plzeň hat zwei Niederlagen in Folge. Das Spiel am Sonntag war kein Aufholkurs, es war ein weiterer Schritt nach hinten.
Am Ende stand ein Sieg, der nicht überlegen war. Slavia gewann, aber nicht durch Überlegenheit. Plzeň verlor, aber nicht durch Schwäche. Das ist das, was man über dieses Spiel sagen kann. Die Zahlen sprechen für sich, wenn man sie richtig liest.