Slovan Bratislava und Celje endeten am Dienstagabend im Tehelné Pole mit 1:1. Das Spiel hatte eine klare Struktur: Slovan ging früh in Führung, Celje glich aus, und danach war es ein Spiel, in dem beide Seiten versuchten, den anderen zu brechen. Interessant wird es, wenn man sieht, wie die Zahlen dazu passen.
Der erste Treffer kam in der 15. Minute. R. Cerepkai nutzte eine Situation und kühlte ab. Slovan spielte nach vorn, schuf zwei große Chancen und hatte 1,66 Expected Goals. Celje hielt sich zurück. Nebenbei war die Ballverteilung fast gleich: 49 zu 51 Prozent, aber die Angriffe zeigten den Unterschied — 104 gegen 86.
In der 41. Minute antwortete Celje. M. Avdyli traf und änderte die Stimmung. Slovan reagierte mit einem gelben Karten für K. Bajric in der 45. Minute. Das war der Moment, in dem das Spiel schwerer wurde. Und dann kamen die Wechsel: in der 57. Minute M. Ivansek für Celje, in der 58. Minute A. Kucys. Slovan brachte in der 62. Minute Cerepkai vom Platz — der Torschütze.
Die Statistiken erzählen eine andere Geschichte. Slovan hatte viel Ball, aber die Treffsicherheit lag bei 14 Prozent. Celje schoss nur viermal aufs Tor, traf aber auf die Hälfte. Interessant wird es, wenn man betrachtet, dass Slovan zwei große Chancen hatte und Celje null. Die Zahlen lügen nicht, aber sie erklären nicht alles.
In der Schlussphase kamen weitere Wechsel. In der 70. Minute Mustafic und Camara für Slovan, in der 78. Minute Sirvys und Daniel für Celje. Die Karten folgten: Blackman in der 83., Zabukovnik in der 86. Minute. Slovan versuchte, über die Flanken zu kommen — 21 Crosses, sechs erfolgreich. Celje kam kaum dazu, nur vier Crosses, einer traf.
Das Ergebnis bleibt 1:1. Für Slovan bedeutet das kein Sieg, aber auch kein Rückschlag nach der Serie von vier Siegen hintereinander. Für Celje ist es ein Punkt, der zeigt, dass sie in der Lage sind, gegen stärkere Gegner zu bestehen. Nebenbei könnte man sagen, dass das Spiel durch die frühen Tore entschieden wurde — nicht durch die Statistik.