Am Samstag, den 19. September, traf Smorgon in der Ersten Liga auf Niva. Das Spiel endete mit einem 1:0 für die Gastgeber. Eine Partie, die nicht über wilde Angriffe verfügte, sondern über Geduld entschied. Und dann kam der entscheidende Moment.
Die ersten Gelben Karten zeugten von einer zähen Begegnung. V. Kovalevich erhielt in der sechsten Minute seinen Verweis, N. Leshkevich in der zehnten. B. Fartuna folgte in der 22. Minute. Die Karten häuften sich, während das Spiel sich einpendelte. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie beide Teams mit der physischen Belastung umgingen.
Smorgon wechselte in der 29. Minute durch A. Poznyak. Niva reagierte später, als C. Intsoen in der 36. Minute und P. Pampukha in der 42. Minute verwarnt wurden. Die Gäste aus Minsk II hatten den besseren Zugriff auf das Geschehen, doch Smorgon hielt die Struktur. Nebenbei fiel auf, dass keine großen Chancen herausgekitzelt wurden.
In der zweiten Halbzeit brachten beide Seiten frische Kräfte. Smorgon tauschte in der 71. Minute B. Fartuna und V. Kovalevich aus. Niva folgte mit D. Galuza und M. Gordeychuk in der 74. Minute. Die Substitutionen zeugten von der Erkenntnis, dass das Spiel offen war. Trainerarbeit zeigte sich hier in der Timing-Entscheidung.
Der Durchbruch gelang in der 80. Minute. M. Dukso erzielte das einzige Tor des Abends. Ein Moment, der die Partie entschied, nachdem beide Teams sich lange Zeit nichts geschenkt hatten. Die Gastgeber verteidigten den Vorsprung, während Niva nach Ausgleich suchte. Und dann endete das Spiel mit dem Ergebnis, das die Tabelle nicht widerspiegelt.
Smorgon liegt auf dem zwölften Platz mit 30 Punkten nach 25 Spielen. Acht Siege, sechs Unentschieden, elf Niederlagen. Niva führt die Tabelle an mit 51 Punkten. Sechzehn Siege, drei Unentschieden, sechs Niederlagen. Der Abstand von 21 Punkten bleibt bestehen. Die Gastgeber verbesserten ihre Formkurve, die Gäste bestätigten ihre Führungsposition. Das war ein Spiel, das über Episoden ging, nicht über Dominanz.