Suwon gewinnt mit 2:0 gegen Kimhae
In der 23. Runde der K-League 2 setzte sich Suwon am Samstagabend mit 2:0 gegen Kimhae durch. Das Spiel endete mit einer klaren Siegesmeldung für die Gastgeber, die damit ihre Position in der oberen Tabellenhälfte festigten. Und dann zeigte sich, dass die Home-Elf den Druck besser hielt als ihre Gäste aus dem Süden.
Die erste Chance auf den Führungstreffer ergab sich in der 44. Minute, als Matheus Frizzo den Ball im Netz der Kimhae-Abwehr platzierte. Kurz vor der Pause folgte eine taktische Änderung auf Seiten Kimhaes, wobei Kim Do-Yoon und Park Jae-Hyun für neue Impulse sorgten. Nebenbei fiel in dieser Phase die erste Verwarnung an W. Hong, was die Intensität des Spiels unterstrich.
Im zweiten Durchgang übernahmen die Gastgeber wieder die Initiative, ohne jedoch weiter zu erhöhen. Stattdessen kamen zusätzliche Auswechslungen hinzu, darunter Sung Ho-Yeung und B. Mikeltadze in der 63. Minute. Lee Hyeon-yong erhielt in der 66. Minute eine weitere Gelbe Karte, während Kimhae mit K. Tsukagawa und Kim Jeong-Hwan versuchte, das Spiel zu stabilisieren. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie beide Teams ihre Ressourcen einsetzten.
Der entscheidende Moment kam in der 88. Minute, als Ha Jung-woo den zweiten Treffer für Suwon erzielte. Bis dahin hatten die Gäste trotz 51 Prozent Ballbesitz kaum Gefahr entwickelt. Die Statistik zeigt: Kimhae hatte 6 Schüsse nicht im Ziel und nur 3 ins Ziel, während Suwon mit 4 Treffern auf 12 Versuchen präziser war. Und dann wurde klar, dass mehr Ballbesitz nicht automatisch mehr Erfolg bedeutet.
Die Tabelle nach dem Spiel: Suwon bleibt auf Platz 2 mit 43 Punkten aus 22 Spielen. Kimhae rutschte weiter ab und liegt auf Platz 17 mit lediglich 12 Punkten. Die Gastgeber gewannen damit ihr drittes Heimspiel in Folge, während Kimhae seit dem 2. August keine Partie mehr für sich entschied.
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass solche Spiele oft über wenige Momente entschieden werden. Suwon nutzte seine Chancen, Kimhae ließ wichtige Gelegenheiten liegen. Nebenbei zeigte sich auch, wie wichtig die Konstanz in der ersten Halbzeit war – genau dort, wo die Gäste versuchten, nach der Pause alles zu ändern.