Die Qualifikation startet mit einer Überraschung
Tanzania und Gvinea-Bissau trafen am 25. September 2026 in der Gruppenphase der Afrika-Cup-Qualifikation aufeinander. Das Spiel endete 0:2 für die Gäste, und interessant wird es, wie man die Statistik liest. Die Gastgeber hatten 117 Angriffe und 14 Schüsse aufs Tor, während die Besucher mit 83 Angriffen und nur 2 Treffern den Unterschied machten.
Franculino Gluda Dju brachte Gvinea-Bissau in der 33. Minute in Führung. Er nutzte den Standard, wie es Trainerarbeit zeigt, wenn man sich nicht auf reine Ballbesitzstatistiken verlässt. Nebenbei fiel auf, dass Tanzania sechs Abseitspositionen hatte – ein Zeichen dafür, dass die Defensive der Gäste früh durch war.
Mama Baldé verdoppelte in der 56. Minute. Und dann kam die Substitutionswelle der Gastgeber: Selemani Mwalimu, Himid Mao Mkami und Charles M'Mombwa wurden in der 62. Minute gebracht. Sie wollten den Gegner einschürfen, aber die Statistik spricht eine andere Sprache – 0,6 Ballbesitz bei 582 Pässen, davon 68 fehlgeschlagene.
Die Statistiken belegen, was man sieht: Tanzania warf sich in jeden Ball, fand aber kein Mittel. 4 Schüsse aufs Tor, 14 daneben. Gvinea-Bissau mit 2 Treffern aus 9 Schüssen. Wenn man so viele Chancen hat und keine verwertet, muss man zu Hause liefern. Aber das war erst der erste Gruppenspieltag.
Für Gvinea-Bissau bedeutet das nach den Niederlagen gegen Ägypten und Äthiopien ein wichtiger Schritt. Die Gastgeber warten seit Wochen auf einen Sieg – ihr letztes Tor gegen Marokko war ein 0:1 am 4. Januar. Die Tabelle zeigt noch wenig, aber die Richtung ist klar.