Trujillanos und UCv trafen sich am Freitagabend in der ersten Runde der Clausura zur Primera. Das Spiel endete 2:0 für die Gastgeber, nachdem sich die Partie in der ersten Halbzeit zu einem dramatischen Ereignis entwickelt hatte. Beide Teams kamen mit unterschiedlichen Erwartungen auf den Platz: UCv als siebtplatzierte Mannschaft mit 31 Punkten, Trujillanos als Vierzehnter mit 11 Zählern nach 21 Spieltagen.
Die erste Halbzeit begann ruhig, mit gelben Karten bereits nach elf und dreißig Minuten. Dann kam der Moment, der alles veränderte. In der vierzigsten Minute sah G. Mottes seine zweite Gelbe und wurde vom Platz gestellt. Wenige Minuten später, in der fünfundvierzigsten Minute, erzielte E. Gnemmi das 1:0 für Trujillanos. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit folgte die zweite rote Karte – J. Da Silva von UCv erhielt sein zweites Gelb in der vierundsiebzigsten Minute. Und dann stand die Partie, bevor sie richtig begonnen hatte.
Die zweite Halbzeit zeigte ein anderes Bild. Trujillanos nutzte die Überzahl und kontrollierte das Spiel. In der neunzigsten Minute fügte E. Abreu mit dem 2:0 die endgültige Entscheidung hinzu. UCv kämpfte mit zehn Spielern, konnte aber kaum noch Gefahr entwickeln. Nebenbei fiel auf, dass beide Mannschaften je eine rote Karte vorzuweisen hatten, aber nur eine davon den weiteren Verlauf bestimmte.
Die Statistiken erzählen ihre eigene Geschichte. UCv behielt mit sechzig Prozent Besitz den Ball, doch die Effizienz fehlte. Drei Schüsse aufs Tor bei einer Trefferquote von zwanzig Prozent sprechen für sich. Trujillanos dagegen schuf drei große Chancen und traf dreimal. Die sechzehn Versuche auf das Tor, davon elf im Ziel, zeigen, dass die Gastgeber ihre Möglichkeiten nutzten. Die Zahlen bestätigen: Besitz allein entscheidet nichts.
Das Ergebnis verändert die Tabelle nicht grundlegend, aber es markiert den Start der Clausura. Trujillanos bleibt in der unteren Hälfte, UCv verliert den Anschluss an die Spitzengruppe. In solchen Spielen zählt die Tabelle nicht, doch am Ende zählt sie. Die beiden Roten Karten werden noch lange nachgesprochen werden.