Ein klarer Sieg der Gastgeber in der NBL
Am 23. September 2026 traf Usti nad Labem im heimischen Hallenstadion auf Plzen. Das Spiel endete mit 115:74 für die Gastgeber. «und dann» wurde deutlich, dass die Heimmannschaft von Beginn an das Tempo diktierte. Es war ein Match, in dem die Gäste nie wirklich Anteil am Geschehen hatten.
Usti nad Labem steht mit elf Siegen und elf Niederlagen auf dem siebten Platz der Tabelle. In den Spielen davor war die Serie nicht besonders rosig: drei Niederlagen hintereinander gegen Pardubice, dazu ein knappes Aus in Pisek. «interessant wird es» war dann genau in diesem Spiel. Die Gastgeber beendeten die Negativserie mit einer Demonstration. Nebenbei schlugen sie auch einen anderen Ton an als in den vergangenen Wochen.
Die Statistik zeigt den Unterschied deutlich. Usti nad Labem warf 43 von 76 Feldwürfen, Plzen nur 23 von 70. «liefen früh an» und «spielten im Dauerregen» trifft es nicht, aber die Effizienz war ein großer Unterschied. Dreipunktewürfe: 12 von 27 für die Heimmannschaft, 6 von 35 für Plzen. Das ist mehr als ein Unterschied. Die Gäste scheiterten an der Linie.
Wir hatten einen Sieg der Gastgeber vorausgesagt. Die Wahrscheinlichkeit lag bei neunzigfünf Prozent. «nebenbei» passierte genau das, was wir erwartet hatten. Usti nad Labem nutzte den Standard, liefen konsequent ihre Räume ab und hatten mehr assists: 25 gegenüber 9. Plzen verlor den Ball 20-mal, Usti nur 15-mal. Das ist der Unterschied zwischen Kontrolle und Chaos.
Die Rebounds lagen bei 43 zu 38, die Steals bei 11 zu 6. Plzen hatte zwar mehr offensive Rebounds mit 13, aber das reichte nicht, um die Unterzahl auszugleichen. «schlugen in der Nachspielzeit zu» war nicht nötig, denn die Partie war längst entschieden. Die Gäste konnten nicht einmal eine Drangphase überstehen.
Der Endstand von 115:74 bedeutet einen Unterschied von 41 Punkten. Usti nad Labem sammelt mit der elften Niederlage keine Punkte in der Wertung, aber der Sieg bringt momentum. Plzen bleibt weit zurück, die Statistik spricht für sich: 32,9 Prozent Trefferquote gegenüber 56,6 Prozent. Ein Spiel, das in der dritten Viertelphase eigentlich schon vorbei war.