Kristianstad besiegte Vernamö im zweiten Rundenspiel des schwedischen Pokals am 23. September 2026 mit 8:0. Die Gastgeberinnen hatten im ersten Drittel kaum eine Chance, die Gäste stellten sich von Beginn an in den Raum und nahmen den Ball nicht hergeben. Und dann kam die erste Lücke — in der achten Minute.
Bis zur Halbzeit entstand ein Abstand, der sich nicht mehr schloss. Nach dem Treffer in der achten Minute folgte in der 27. Minute der zweite, drei Minuten später der dritte. In der 30. Minute gingen zwei Bälle ins Netz, kurz vor der Pause ein sechster. Interessant wird es, wenn man den Ablauf betrachtet: Vernamö liefen früh an, bekamen aber keinen Ball mehr zugespielt.
Die zweite Hälfte begann mit einem weiteren Treffer in der 55. Minute. Die Gäste spielten nun in einem Rhythmus, den die Gastgeberinnen nicht mitgingen. In der 58. Minute fiel der siebte Treffer, und in der 77. Minute schloss Kristianstad das Resultat auf acht. Nebenbei lässt sich sagen: Vernamö kam in dieser Phase nicht mehr ins Spiel.
Was Vernamö vor diesem Spiel zeigte, passte nicht zu diesem Auftritt. Am 12. August 2026 gewannen sie 9:0 gegen Rappes Goyf, davor verloren sie 1:3 bei Eskilminne und 2:3 gegen Huskvarna. Dieses Mal gab es keine Tore, nur eine defensive Lücke, die sich nicht mehr schloss.
Kristianstad hingegen kam aus einer Serie von sieben Punkten aus den letzten vier Spielen. Ein Unentschieden gegen Piteå, ein Sieg bei Jürgorßen, eine Niederlage bei Brommapojkarnas Frauen, ein Sieg gegen AIK und ein Remis bei Rösåkers Frauen. Und dann kam heute der klare Sieg, der die Diskrepanz zwischen beiden Mannschaften zeigte.