Am Sonntagabend traf WEF Riga im Rahmen der Latwisch-Estnischen Liga auf die Mannschaft der Universität. Das Spiel endete mit einem klaren Sieg der Gastgeber: 104 zu 66. Die Tabelle zeigt, was diese Zahl bedeutet. WEF Riga bleibt auf dem zweiten Platz, die Universität rutscht weiter ab.
Vor dem Spiel stand die Ausgangslage fest. Sechsundzwanzig Spiele hat jede Seite bereits absolviert. Die Gastgeber haben einundzwanzigmal gewonnen, fünfmal verloren. Die Gäste liegen auf dem dreizehnten Platz mit vier Siegen und zweiundzwanzig Niederlagen. Nebenbei zeigt diese Statistik, wer in der Liga das Sagen hat.
Die letzten Spiele der Gastgeber waren nicht durchweg erfolgreich. Am siebzehnten September unterlag man Dziké Warschau mit 95 zu 102. Kurz zuvor besiegte man Absheron Lions mit 105 zu 88. In der Vorsaison gab es drei Begegnungen mit Riga Cells. Und dann kam das Spiel gegen die Universität, und die Gastgeber zeigten, worauf es ankommt.
Wir hatten vor dem Spiel eine Prognose abgegeben. Interessant wird es, wenn man sie mit dem Ergebnis vergleicht. Wir nannten einen Sieg der Gastgeber mit sechundsiebzig Prozent Sicherheit. Die Zahlen von 104 zu 66 bestätigen diese Einschätzung. Nicht nur die Richtung, sondern auch die Höhe des Sieges.
Bei den Gästen ist die Talfahrt seit März sichtbar. Gegen BK Ogre gewann man noch knapp mit 106 zu 101. Dann folgte eine Reihe von Niederlagen: gegen Walmea Glass VIA, gegen Liepaja, gegen Keila KK und gegen TallTech. Das Geld fliesst auf die Gastgeber, wenn man solche Serien betrachtet.
Ein Sieg wie dieser verändert wenig an der Tabellenstruktur. WEF Riga bleibt auf Platz zwei, die Universität auf Platz dreizehn. Aber er beendet die kurze Durststrecke der Gastgeber nach der Niederlage gegen Warschau. Sie sind seit fünf Spielen ungeschlagen, wenn man nur die Ligaspiele zählt.