Im Superpokal setzte sich BBS Nord am Samstag mit 98:75 gegen Wien Basket durch. Das Spiel endete mit einer klaren Differenz, die den Unterschied in der Umsetzung zeigte. Der Gast nutzte seine Chancen präziser, während die Gastgeber in der Offensive nicht zur Ruhe kamen.
Interessant wird es bei der Wurfbilanz. BBS Nord traf neun Dreier von 27 Versuchen, Wien Basket nur acht von 35. Der Feldwurfanteil lag bei den Gästen bei 61,3 Prozent, bei den Hosts bei 38 Prozent. Nebenbei fiel die Freiwurfbilanz: 13 von 15 Versuchen für Wien, 11 von 18 für Nord. Die Effizienz sprach hier eine deutliche Sprache.
Wir hatten den Heimsieg prognostiziert, die Wahrscheinlichkeit lag bei 56 Prozent. Das Ergebnis verlief anders. Was den Prognosefehler verursachte, war die Tatsache, dass Wien Basket in der Defensive zu viele Lücken aufwies und BBS Nord die Räume konsequent nutzte. Die Gäste gewannen den Ball neunmal häufiger als die Gastgeber.
Die Statistik zeigt auch die Ballverluste. Wien Basket verlor 22 Ballbesitze, BBS Nord 19. Bei der Defensive Rebounds war keine Angabe vorhanden, die Offensive Rebounds ebenfalls nicht. Die persönlichen Fouls lagen bei beiden Teams bei 17. Der Blockunterschied betrug zwei zu eins zugunsten der Gäste.
Die Tabelle nach diesem Spiel: Wien Basket bleibt auf dem elften Platz mit vier Spielen, null Siegen und vier Niederlagen. BBS Nord steht auf Platz fünf mit drei Spielen, zwei Siegen und einer Niederlage. Beide Tabellenplätze sind noch nicht aussagekräftig, die Saison hat gerade begonnen.
Die letzten Spiele der Gastgeber zeigten ein wechselndes Bild. Ein Sieg gegen Zadar KK und ein knapper Gewinn in Szczecin standen Niederlagen gegen Partizan und Kufstein gegenüber. BBS Nord hatte in seinen drei Partien bereits gegen Oberwart und Klosterneuburg gewonnen, verlor jedoch gegen Kapfenberg. Dieser Superpokal-Auftritt könnte den weiteren Verlauf beeinflussen.