Der DFB-Pokal der Frauen hat in der Runde der 32 Teams ein klares Ergebnis gebracht. Bayer Leverkusen bezwang Viktoria Berlin am Samstag mit 2:0. Die Partie fand am 27. September 2026 statt, die Gastgeberinnen traten im eigenen Stadion an.
Interessant wird es bei den Zahlen. Leverkusen kam auf 66 Prozent Ballbesitz, die Berlinerinnen auf 34. Nebenbei: 66 Angriffe gegenüber 26. Das ist kein Zufall, das ist Spielgestaltung.
Die Torschüsse sprechen eine deutliche Sprache. Leverkusen zielte elfmal auf das Tor, vier Treffer davon landeten im Netz. Victoria Berlin versuchte es viermal, eines blieb im Ziel. Und dann kam die Konsequenz: 2:0.
Was die jüngere Vergangenheit verrät, macht den Unterschied sichtbar. Viktoria Berlin hatte zuletzt vier Siege in Folge gefeiert – 2:1 gegen Sand, 1:0 gegen Meppen, 2:0 gegen Köln II, 2:1 gegen Adendorf. Bayer Leverkusen war inkonstanter, zwei Niederlagen in den letzten fünf Spielen, darunter 2:3 gegen Bayern. Doch am Tag der Wahrheit zählten die Fakten, nicht die Serie.
Die Statistik zeigt auch die Disziplin. Beide Teams bekamen je eine Gelbe Karte, keine Roten. Die Berlinerinnen kassierten einen Freistoß, Leverkusen einen. Offside-Vorwürfe gab es nur einmal, für die Gastgeberinnen. Nebenbei: Ein Eckball kam für Berlin, keiner für Leverkusen.
Das Ergebnis bedeutet: Bayer Leverkusen zieht weiter ins Achtelfinale ein. Viktoria Berlin scheidet aus dem DFB-Pokal aus. Die Differenz von zwei Toren und die Dominanz in allen Messwerten lassen keine Zweifel am Spielverlauf zu.