1:7 für Aumund-Vegesack in Bremen
Aumund-Vegesack besiegte Voltmerhausen am 19. September mit 1:7 in der Oberliga — Bremen. Die Gäste kamen auf die Bühne und machten den Deckel drauf. Interessant wird es, wenn man die Tabelle vor dem Spiel betrachtet: Gastgeber standen am 13. Rang mit vier Punkten, die Besucher am fünften mit zwölf.
Das Ergebnis verändert die Reihenfolge. Voltmerhausen bleibt auf dem dreizehnten Platz, die Punktzahl steigt nicht. Nebenbei fällt auf, dass die Gäste mit drei Niederlagen aus sieben Spielen immer noch im oberen Drittel stehen — ein Vierteljahrhundert lang hatten sie keine Unentschieden, heute wie damals.
Die Gastgeber waren in keiner Form. Die letzten fünf Spiele: 2:3, 1:3, 0:2, 2:2, 0:10. Und dann kam der siebte Treffer für Aumund-Vegesack, der das Verhältnis klarstellte. Vierzehn Tore in fünf Spielen gegen die gleiche Liga — das ist kein Zufall, das ist eine Tendenz.
Für die Gäste bedeutet der Sieg mehr als drei Punkte. In solchen Spielen zählt die Tabelle nicht, aber sie zählt hier. Der Abstand nach oben hält sich, der Druck nach unten wächst nicht. Der Routinier beruhigte das Spiel — oder genauer: die Auswärtsbilanz.
Was bleibt, ist die Zahl. Sieben Tore für die Besucher, eines für Voltmerhausen. Das Verhältnis ist zerrüttet, seit August. Die nächste Runde bringt neue Gegner, dieselbe Liga, dieselbe Notwendigkeit, zu handeln.